#4 Fastnachtsnerd
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir über die Fastnacht/Karneval und allerlei. Dazu haben wir uns kompetente Unterstützung in Form von Thomas Becker, seines Zeichens Programmchef beim Gonsenheimer Carneval-Verein „Schnorreswackler“ 1892 e. V. (GCV) und bei der Füsiliergarde 1953 e. V. (FG). Woher die Faszination der Fastnacht kommt, wie nerdig, sie vielleicht ist und wie sie gerade in schwierigen Zeiten Halt geben kann und welche Parallelen es zwischen einer Predigt und einer Büttenrede gibt. Daneben gibt es noch allerlei Fun Facts und Anektdoten über die Fastnacht, die du so vielleicht noch nicht kanntest.
Schreibt uns an nerdchurch@bistum-mainz.de
Bischöfliches Jugendamt Mainz
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Gonsenheimer Carneval-Verein
Füsilier-Garde Mainz
Mainz bleibt Mainz
https://de.wikipedia.org/wiki/MainzbleibtMainz,wieessingtund_lacht https://www.ardmediathek.de/sendung/mainz-bleibt-mainz/Y3JpZDovL3N3ci5kZS80NTI4NzE2
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00:00:00: Das war ein Schengelklopfer.
00:00:03: Merk, wir sind in der Fastnachtzeit.
00:00:20: Hello und herzlich willkommen zur vierten Folge unseres wunderbaren Podcasts.
00:00:26: Wie immer ist hier Lukas an meiner Seite.
00:00:28: Hallöchen.
00:00:29: Heute haben wir aber auch eine Premiere, denn wir sind nicht allein.
00:00:33: Wir haben das erste Mal in unserer wunderbaren, ewig langen Geschichte unseres Podcasts einen Gast.
00:00:38: und zwar einen Gast aus der Mensa Fasennacht.
00:00:40: Und darum soll es heute auch gehen, die Fasennacht.
00:00:44: Wie nördig diese ist, wie sehr man sich da reingeben kann und wie viel Sinn das überhaupt macht und vielleicht sogar dem eigenen Leben geben kann, darüber und über viel anderes wollen wir heute sprechen mit Thomas Becker.
00:00:54: Schön, dass du da bist.
00:00:55: Gute, ja, ich freu mich auch.
00:00:57: Wunderbar, Thomas Becker, den kennen vielleicht viele auch aus der Mänser-Fassenacht, wenn man im Mänser-Bereich unterwegs ist.
00:01:02: Aber vielleicht kennt dich auch noch nicht jeder oder jeder unserer Hörerinnen.
00:01:06: Deswegen stelle dich doch einfach kurz vor, wer bist du, warum bist du hier?
00:01:10: Genau, ja, warum ich hier bin, ja, das müsst ihr.
00:01:12: ja.
00:01:12: Ja, sicherlich.
00:01:13: Aber, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm,
00:01:34: ja, ich bin, ähm, ja, ich bin, ähm, ja, ich
00:01:36: bin, ä. Ja, noch länger, ähm, seit, neunzigundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund bringe ich nicht eine Erfassungsfamilie.
00:02:05: Und es war so, dass ich halt damals irgendwann zu meinem Vater sagte, ich würde das irgendwie total gerne machen.
00:02:11: Das war so ein bisschen, hat er das, glaube ich, als kindhaftes Spielerei abgetan.
00:02:16: Und dann ging es so dazu über, dass ich dann irgendwann ... Weiß ich nicht, über Jahre der Einzige der Familie war, der nicht bei Mainz eingeschlafen ist.
00:02:23: Keine Einzige-Sekunde.
00:02:25: Und dann wusste man wohl, ich mein's ernst.
00:02:28: Ich hab dann auch schon zu Hause kleine Fasssatzsitzungen abgehalten, die auch schon vier Stunden gingen.
00:02:33: Ich hab da alles gemacht, also Programm, Sitzungspräsident, auch Ballett.
00:02:39: Ja, Licht und Ton.
00:02:40: Ballett machst du aber nicht mehr, oder?
00:02:42: Ballett mach ich jetzt eher selten.
00:02:44: Später aber trotzdem noch mal gemacht.
00:02:46: Und hab sogar die Karten dann auch ... gemalt.
00:02:50: Und auch das Geld dann gegengenommen.
00:02:51: Also war super.
00:02:52: Also hat gut Geld gegeben so.
00:02:54: Ja, ich
00:02:56: war jetzt nicht so viele Zuschauer, waren dann irgendwie so drei, vier.
00:03:00: Aber war okay.
00:03:00: Also komm ich ja immer auf den Kartenpreis an.
00:03:03: Angebote Nachfrage.
00:03:07: Ja, und in welchem, ich wollte schon sagen Karnevalsverein, aber das ist hier in Mainz ja verpönt.
00:03:13: In welchem Fastnachtsverein bist du denn eigentlich?
00:03:16: Ja, wobei, man muss ja wirklich immer sagen, dass es sehr lustig ist, dass es verpönt ist, obwohl ja die ganzen Fasern hat eine Karnevalzvereine heißen.
00:03:21: Ja, das habe ich auch schon.
00:03:22: Also ich bin beim GZV unterwegs, genau, und das, ja, jetzt noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es noch nicht, ist es nicht, ist es nicht, ist es nicht, ist es nicht, ist es nicht, ist es nicht, ist es nicht, ist es nicht, ist es nicht, ist es nicht, ist es nicht, ist es nicht, ist es nicht, ist es nicht, bin ich, ich sag jetzt mal natürlich, also wie gesagt, wir hatten jetzt keinen Kontakt zu irgendwelchen Gartenvereinen und sind dann so mit bei der bekanntesten Jugendsitzung in Mainz gelandet erstmal, bei Jugend in die Bütbe der Klippergarde, die mir auch echt geholfen haben, dass ich da einen Vortrag, der sich dann auch irgendwann gereimt hat, halten konnte.
00:03:56: Ja, sehr gut.
00:03:57: Ja, ganz gute Voraussetzungen, relativ poetenfrei, muss man auch sagen, aber... Hauptsache, dass da reingesteht.
00:04:07: Genau, und dann war es dann so, dass ich dann irgendwie nach drei Jahren dann meine Eltern auch gesagt habe, jetzt wird es vielleicht auch mal Zeit werden, in eine Garte zu gehen und hier in Gonsenheim.
00:04:16: Und wie sieht das aus?
00:04:17: Und dann hatten wir dann eben Kontakt zur Physioliergarde.
00:04:21: War dann im Prinzip auch früher in der Physioliergarde als beim GZV.
00:04:25: Aber im gleichen Jahr, in dem wir dann quasi in die Physioliergarde eingetreten sind, hat der GZV eine Nachwuchssitzung gemacht.
00:04:31: Haha!
00:04:34: Ja, der Zufall wollte es.
00:04:36: Ja, da war ich natürlich on fire und dann haben wir da auch was eingereicht und hatten auch da dann noch mal wirklich große Hilfe, dass wir dann zum ersten Mal einen Vortrag hatten, der nicht nur sich gereimt hat, sondern sogar auch eine Pointe, sogar auch sogar drei, vier hatte.
00:04:51: Und dann bin ich dann da so reingerutscht und war dann direkt im ersten Jahr dann lustigerweise dann auch im Programm, weil nicht drei, zwei und vierzehn jähriger.
00:04:58: Aber das heißt, du musst es dich auch mit deinem Beitrag für diese Sitzung bewerben.
00:05:03: Ja, genau.
00:05:03: Wir haben uns ganz normal beworben und damals hat der Programmschiff auch im Nachhinein mir gesagt, hast Glück gehabt, ihr wart auch die Erste, die ich beworben habe.
00:05:12: Und dann war klar, und halt so ein junger Brub, ich unterstütze mal.
00:05:17: Das war damals das große Glück.
00:05:19: Also rein vom Inhalt her hätte ich mit dem ursprünglichen, glaube ich, keine Chance gehabt.
00:05:25: Also würdest du heute nicht noch mal diesen Beitrag so halten?
00:05:30: Ja, also ich hoffe heute werden wir ein bisschen weiter.
00:05:33: Aber damals, nee, das war halt wirklich, man war halt wirklich da sehr, sehr jung und da jetzt zu sagen, schrat da einen Vortrag, der dann die Qualität hat, die auch schon damals beim GTV gefordert war.
00:05:45: Ja, schwierig.
00:05:47: Und jetzt sitzt du ja auf der anderen Seite der Macht, könnte man sagen.
00:05:49: Also entscheidest du ja als Programmschef oder Teil des Programmschef-Teams, muss man ja beim GCV sagen, mit darüber, wer an den Auf-die-Bühne kommt.
00:05:56: Wie ist das denn jetzt für dich auf der anderen Seite, der in Anführungszeichen Macht zu stehen und zu gucken, wie man die Sitzung vollkriegt?
00:06:02: Es ist nicht immer schön einfach.
00:06:05: Man stellt sich das so leicht vor und so schön, wenn man die Macht hat, aber so schön ist es gar nicht.
00:06:10: Nee, es ist für uns, wie gesagt, mit Christian Schier bin ich zusammen Programmchef.
00:06:15: Der Job auch mit Christian, gerade auch mit Christian zusammen, macht schon auch riesen viel Spaß.
00:06:20: Das sieht man auch.
00:06:22: Aber du stehst halt wirklich vor der Herausforderung, dass wir natürlich eine größere Anzahl an Rednern oder Sängern haben, als wir sie auf die Bühne bringen können.
00:06:32: Und das hat dann viele lange Gespräche zwischen Firi und mir, aber dann natürlich auch mit den Aktiven dann später zum Ausdruck, wo du halt dann sagen musst, okay.
00:06:43: Manchmal, also wenn du Glück hast, weißt du auch, es gibt jetzt irgendwie gewisse... Unterschiede in der Qualität, dann fällt es ja natürlich wesentlich leichter, aber wenn du weißt, das ist eigentlich minimalst vom Unterschied.
00:06:58: Und es kommt da so ein bisschen auch so auf das Gefühl drauf an, wo du sagst, nein, ich glaub, wir setzen jetzt lieber erst mal die und dann die anderen, dann fällt es halt wirklich enorm schwer.
00:07:07: Und wir wissen halt auch alle und ich hab selbst auch die Erfahrungen schon gemacht, wenn wir halt gesagt bekommen, ja, du bist jetzt erst mal nicht dabei oder du bist vielleicht auch Jetzt die Kampagnen nach der ersten oder zweiten Sitzung nicht mehr dabei.
00:07:18: Das ist nicht schön.
00:07:20: Ja, das glaub
00:07:20: ich.
00:07:22: Aber was ist da so?
00:07:22: das Zünglein an der Waage, was dann den Ausschlag gibt?
00:07:26: Du hast ja gesagt, ne?
00:07:27: Wenn die Beiträge qualitativ unterschiedlich sind, ist klar.
00:07:31: Aber woran orientiert ihr euch dann bei der Auswahl?
00:07:35: Ist es, weil das Thema besser passt?
00:07:37: Oder was, woran orientiert ihr euch?
00:07:41: Ja, schon.
00:07:42: Also am Ende ist es im Prinzip natürlich wirklich die Situation, wo du sagst, okay, das ist jetzt Thema, das ist Inhalt, das ist vielleicht auch mit Kostümen zusammen dann wirklich ein Vortrag, wo du sagst, ja, dem... trauen wir es mehr zu, dann erfolgreich zu sein als der andere.
00:08:00: Aber wie ist es da ... da ist am Ende halt wirklich sehr viel Gefühl dabei.
00:08:04: Und wir sind ja jetzt auch nicht ... jetzt die Poeten riecher, ja?
00:08:08: Und man sagt dann halt, ja, gut, er könnte vielleicht zum Schluss ein bisschen stärker sein.
00:08:12: Deswegen ist das vielleicht insgesamt, ob's am Ende so ist, weiß man erst später.
00:08:17: Es gibt nicht wie im Kino eine Probevorführung, wo dann mal mit einem Publikum getestet wird, okay, wie kommt's an?
00:08:22: Sondern ihr seid sozusagen die, die ... von Anfang an, dann gucken müssen, kommt das möglicherweise beim Publikum an oder nicht?
00:08:29: Genau, also wir kriegen die Texte.
00:08:32: Jetzt ist es glücklicherweise so, dass wir früher, wann wir im GTV auch irgendwie an früheren Wochenenden schon unterwegs, jetzt sind wir erst ab dem dritten Wochenende eigentlich der Kampagne unterwegs.
00:08:42: Da haben auch viele schon ihre ersten Auftritte gehabt, die wir dann teilweise auch sehen oder teilweise halt dann auch mitbekommen.
00:08:49: Und das macht es uns natürlich auch ein bisschen leichter.
00:08:52: Aber per se ist es erstmal so, dass wir das digitale Papier vor uns haben und wir müssen dann überlegen, in welche Richtung läuft
00:08:59: es.
00:08:59: Und es ist ja wahrscheinlich auch ein bisschen kritisch, wenn man so Zeitvorgaben hat oder die Leute erzählen, wie lange sie brauchen und dann brauchen sie plötzlich länger oder was macht man?
00:09:08: Da geht ja einfach bestimmt der Schweiß, oder?
00:09:10: Ist das eine eher Frage des Präsidenten, dass er das gut geringt?
00:09:14: Nee, ich meine, letzten Endes sind wir ein bisschen pro Kamm verantwortlich und dann müssen wir auch dafür herstehen.
00:09:18: Der größte Schweiß habe ich allerdings, dass ich derjenige bin, der viel zu lang ist, also was auch gerne, gerne genommen ist.
00:09:24: Und dann fällt ja halt die Argumentation auf der anderen Seite ein bisschen schwerer.
00:09:28: Aber ja, nee, ich meine... Ansonsten ist es aber auch wirklich so, dass wir, glaube ich, da alle natürlich wird es auch mal länger und es hängt ja auch alle seinen Publikumsreaktionen.
00:09:36: Aber man weiß im Prinzip schon, man hat irgendwie eine gewisse Wortanzahl oder eine gewisse Anzahl an Reimen und dann wirst du wohl dort und dort enden.
00:09:46: Das Gespür hat da eigentlich inzwischen fast jeder und von daher.
00:09:50: passt es meistens recht gut.
00:09:52: Ja, ist ein Ausnahm.
00:09:54: Ja, der G.C.V.
00:09:54: hat ja als Verein gefühlt fünftausend Formate, was ja eine super Sache ist.
00:09:58: Mit dem Stehungs-Mission-Song-Contest, wo du ja jetzt auch letztens wieder als Moderator unterwegs warst, gibt es ja eine Vielzahl von Dingen, was ja super ist.
00:10:05: Also, ihr deckt ja quasi eine ziemlich große Bandbreite ab an fassenarzt interessierten Menschen.
00:10:10: Und meine Frage ist, bist du da überall mit an Bord?
00:10:12: Hast du überall deine Finger drin?
00:10:13: Oder hast du auch mal so einen Moment, wo du ... einfach nur mal da sein kannst, vielleicht, das kann ja auch mal sein.
00:10:18: Ja, also Gott sei Dank, es ist halt wirklich so, dass ich, das muss man sagen, ja, da so ein bisschen immer derjenige war, der gesagt hat, lass uns doch doch das machen, lass uns mal das anfangen, auch mit der Nachenschau und dass ich, wenn ich jetzt teilweise auch anfange und sage, Freunde, ich hätte jetzt irgendwie noch eine neue Idee, woher ihr sagt, vielleicht nicht noch ein neues Format, lass uns doch ein bisschen Zeit.
00:10:41: Aber vieles waren halt auch wirklich Dinge, die dann so beim Bierchen, also so entstand die Stehung damals, die so der Anfang von allem war, wo sich alles ein bisschen anders entwickelt hat.
00:10:51: Und wie gesagt, dann machen wir jetzt eine Veranstaltung nur im Stehen mit nur Musik und alles ein bisschen moderner.
00:10:57: Super anstrengend.
00:10:58: Ja, für uns nicht.
00:11:01: Wir haben ja hinter der Bühne, da kann man sich auch...
00:11:02: Auf Aufkaufsbeileger wahrscheinlich.
00:11:04: Ja, ja, genau.
00:11:05: Wobei, auf der anderen Seite, ja, natürlich ist es kurzweiliger, aber es ist auch nicht kürzer als normalerweise.
00:11:12: Und ja, genau.
00:11:13: Aus der Not herausgeboren war ja dann so Corona, wir konnten keine Stehung machen über einige Jahre und hatten dann die Idee für diesen SSC, der am Anfang nur davon gelebt hat zu sagen, okay, alle Bands, die bei der Stehung aufgetreten sind, spielt euren Stehungs-Superhit.
00:11:29: Und daraus hat sich dann glücklicherweise dann jetzt im Prinzip dieser fast nach Song Contest entwickelt.
00:11:35: Das ist sehr schön, freuen uns natürlich alle.
00:11:37: Und ja, so halt jetzt auch die GZ Frau, die momentan jetzt vor ein paar Wochen gelaufen ist.
00:11:43: Und eine riesen Superveranstaltung war, die jetzt zum zweiten Mal gelaufen ist.
00:11:47: Ja, freuen wir uns darüber.
00:11:48: Aber auch da ist es so, dass man sagen muss, Bei der Ideenfindung waren wir dabei und jetzt ist es so, dass ein Team, ein reines Frauenteam auch wirklich da komplett dran arbeitet und da gibt es vielleicht mal so zwischendrin, mal so eins, zwei Telefonate, aber ansonsten war ich da ganz entspannt als Gast und hab mir das angesehen.
00:12:08: Ja, cool.
00:12:09: Und als Verein ... vor allem mit so vielen neuen Formaten.
00:12:12: Wie kriegt ihr es dahin, auch immer wieder neue Leute heranzukriegen, also für Nachwuchs zu sorgen und den zu generieren, dass ihr zum einen Unterstützung habt für die Formate, die zum Beispiel hinter der Bühne aktiv sind, aber auch natürlich vor der Bühne?
00:12:26: Ja, also ... Ich sag mal, wir haben natürlich das Glück, dass wir in den letzten Jahren schon immer ein relativ modernes Programm auf der Bühne hatten, wo es dann, glaube ich, vielen jüngeren Leuten leichter fällt zu sagen, okay, da könnte ich mich auch drin sehen.
00:12:40: Wir haben ja innerhalb der Aktiven wirklich ein sehr, man spricht immer so von der GZV-Familie, das ist immer ein sehr großes Wort, aber am Ende ist es vielleicht auch wirklich eine kleine GZV-Familie, die dahinter der Bühne immer wieder zusammen kommt und die sich auch gegenseitig unterstützt.
00:12:55: Auch das ist so was, was... Total viele zu schätzen, wissen und pflegen und das auch nach außen weitergeben, wenn es darum geht, dass jetzt neue Leute reinkommen.
00:13:06: Und somit fällt die Integration eigentlich meistens total leicht.
00:13:09: Und das hilft hier schon dabei, dann immer wieder neue Leute zu finden.
00:13:13: Und dann, ja, auf der anderen Seite muss man halt auch immer so ein bisschen das Glück haben, wenn ich jetzt so an Laura Müller denke.
00:13:18: Da kam der Oliver Mager und hat gesagt, ja, kennst du sie eigentlich?
00:13:21: Und er hat gesagt, ja, ne, zeig mal irgendwie.
00:13:24: Da hat er mir so ein paar YouTube-Videos weitergeleitet.
00:13:27: Und ich hatte dann bei Facebook sie angeschrieben und ... wenn du willst, lass uns mal telefonieren.
00:13:34: Und dann hatten wir an einem schönen Sommerabend irgendwie vor anderthalb Jahren, haben wir telefoniert.
00:13:40: Genau.
00:13:41: Und für sie war es, glaube ich, bis zu dem Zeitpunkt für dich unvorstellbar, irgendwie an Fassendat aufzutreten.
00:13:47: Und im Nachhinein, glaube ich, ist jetzt nicht unnachbar, dass es so gekommen ist.
00:13:52: Und es war natürlich ein wahnsinniger Erfolg.
00:13:54: Und ich glaube, du hast dir der Freund schon angeschnitten, die Nachenschau ist ja durchaus auch ein Format des jedenfalls.
00:14:00: Sofern ich das weiß, aber korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege, auch irgendwie einzigartiges in Mainz.
00:14:05: Wo man sich mal ausprobieren kann, wo man auf die Bühne kann, wo man ein sehr gnädiges Publikum hat, was ich aus eigenen Erfahrungen auch durchaus sagen kann.
00:14:12: Und wo man auch so ein bisschen Fasenachtsluft mal schnuppern kann, gucken kann, ist das was Verein, ist das nix Verein und man auch in so einer wunderbaren Rückmeldeschleife ist.
00:14:19: Man kriegt ja noch Feedback auch vom erfahrenen Fasenachtern und ist dann ja auch, hat ja ein Mentorsystem, gibt's da, das ist ja ein ganz großartiges Programm.
00:14:28: Da darf man auch erwähnen, das hervorragend, was ihr dann auch vom GTV macht.
00:14:34: Ja, das ist schön.
00:14:34: Und auch da haben wir das große Glück, dass halt auch so viele mitmachen.
00:14:37: Als wir damals die Idee zur Nachhinschau hatten, das ist halt wirklich so, dass wir gesagt haben, lass uns da irgendwelche Paten finden aus unserem von den alten Stammys sozusagen.
00:14:48: Und dass das halt nach wie vor so ist, dass wir dann jeden Aktiven auch will natürlich unterstützen können.
00:14:53: Das ist natürlich super.
00:14:54: Und ich glaube auch für jeden irgendwie so ein bisschen hilfreich.
00:14:57: Und gerne auch, das sind einige schon vielleicht ein zweites, drittes Mal dabei.
00:15:01: Vielleicht haben sie auch dann sogar wechselnde Partner.
00:15:04: Partner, Partner.
00:15:07: Und das ist, glaub ich, natürlich dann auch ganz sinnvoll.
00:15:10: Weil, also auch mir ging's so.
00:15:12: Ich hatte, hab ich ja irgendwie am Anfang, glaub ich, erwähnt, als ich begonnen hatte, Hilfe bekommen zum Start.
00:15:19: Und das hat sich natürlich auch fortgezogen.
00:15:21: Und dann, man spricht sich natürlich auch so immer wieder ab mit Freunden aus dem Verein oder anderen Aktiven.
00:15:28: Aber es ist schon verdammt wichtig, dass man wirklich die Hilfe bekommt und du ... Nimmst von jedem so ein bisschen was mit.
00:15:35: Thema Hilfe und ich denke jetzt gerade vor allem an die Beiträge, die du ja auch als Kurator kann man fast sagen, die dann antun, angucken musst.
00:15:45: Aber deine eigenen Beiträge, wie entstehen die eigentlich?
00:15:49: Ich vergleiche ganz gerne so.
00:15:51: gute Büttenreden oder Beiträge auch ein bisschen mit einer Predigt, würde ich fast sagen.
00:15:57: Also, manche flutschen wahrscheinlich so leicht von der Feder, gehen leicht von der Hand.
00:16:02: Und andere, da hockt man dann ein bisschen länger dran.
00:16:05: Und wie kriegst du Inspiration für deine Beiträge?
00:16:08: Und was ist da deine Technik?
00:16:10: Sammelst du die übers ganze Jahr?
00:16:12: Oder bist du einfach, läufst durch die Landschaft, hast einen schönen Sommerabend und auf einmal ist die Idee da?
00:16:20: Ja, also die Ideen hast du bestenfalls wirklich dann an einem schönen Sommerabend schon mal.
00:16:26: Also zumindest für die Figur, aber auch das ist nicht immer gegeben, aber das macht mich eigentlich immer relativ gelassen, wenn es so ist.
00:16:33: Also das ist schön, aber das ist auch nicht immer der Fall.
00:16:37: Ansonsten ist es in der Tat so, dass ich versuche, mir immer mal wieder was, was mir gerade so einfällt, jetzt ins Handy reinzusprechen.
00:16:46: Und das höre ich dann auch gar nicht so regelmäßig ab.
00:16:48: Und wenn, dann bin ich auch manchmal überrascht, was ich mir da alles reingesprochen habe.
00:16:52: Man kann dann nicht alles verwenden.
00:16:55: Aber es kommen da teilweise schon einige hundert Worte zusammen, was dann ganz beruhigend ist.
00:17:00: Oder man fängt dann nicht ganz bei Nulle an.
00:17:03: Aber im Prinzip, ja, ist es dann schon auch so, dass man startet eigentlich immer dann unter Druck.
00:17:08: Das ist so, ja.
00:17:11: Gibt ja dieses berühmte Zitat von Mark Twain, ne?
00:17:14: Gebe es die letzte Minute nicht, wäre nie etwas fertig geworden.
00:17:17: Ja,
00:17:17: genau.
00:17:18: Ja, also da, so ist es.
00:17:20: Also das ist immer der spannende Punkt.
00:17:23: Aber man kann inzwischen damit leben.
00:17:25: Und ich glaube, das ist auch nicht fertig, oder?
00:17:27: werkelt dann immer noch die ganze Kampagne über dann an dem Vortrag rum oder ist dann irgendwann so ein Schlusspunkt gesetzt, wo du sagst, das ist einfach so, wie er ist.
00:17:34: Perfekt.
00:17:35: Bei mir selten.
00:17:36: Ich freu mich immer, oder ich finde es total wahnsinnig, dass es Leute gibt, die halt für die das so ist, die dann sagen, der lief jetzt gut, dann bleibt er so.
00:17:45: Ich bin ja da immer so einer, der noch bis zum letzten Auftritt irgendwie noch Kleinigkeiten verändert.
00:17:53: Weiß ich nicht immer, was besser ist.
00:17:56: Man kann es natürlich auch immer gerne mal verschlimmen, besser.
00:17:58: Auf der anderen Seite weiß ich zum Beispiel auch, wenn ich jetzt irgendwie das Programm jetzt irgendwie wie die Schnorgesfakle schreibe, als Gesangskruppe, da kannst du halt nicht immer pro Auftritt was übernaufen werfen.
00:18:09: Da muss es dann schon bestenfalls relativ klar sein, ab der ersten Sitzung.
00:18:12: wo der Chase langläuft.
00:18:14: Ja, da braucht man ja den Text von vorn rein.
00:18:16: Aber für unsere Zuhörer ihr schafft der Schnorris, war klar, das ist man vielleicht auch nicht überall gewohnt, dass man das sagt, das bedeutet der Schnurrbad bewegende.
00:18:25: Also quasi eine musikalische Gruppierung, das geht's hier vor, kann man sein?
00:18:31: Genau, ja.
00:18:32: Herr Vorragende Musik übrigens, kann ich dir empfehlen?
00:18:34: Ja, vielen Dank.
00:18:35: Ist ja
00:18:39: alle heißen, ne?
00:18:43: Wir werden es verlinken.
00:18:46: Ja, ne, macht Freude.
00:18:47: Wie war die Frage?
00:18:48: Ich war
00:18:50: raus.
00:18:50: Du hast die Frage, wie die Inspiration für deine Beiträge entsteht.
00:18:55: Du hast gesagt, du sprichst das so im Laufe des Jahres, nehm ich mal an, ins Handy rein und bist dann selbst überrascht, was bei rauskommt.
00:19:03: Was würdest du sagen, ist so deine Hauptinspirationsquelle?
00:19:07: Oder was sind deine Lieblingsbeiträge?
00:19:10: so Themen bezogen?
00:19:11: Dass du Politikerinnen und Politiker durch den Kakao ziehst oder ... Allgemein ethisch Fragen aufmacht.
00:19:19: Oder Gitarre spielen, auf der Bühne stießt.
00:19:21: Oder einfach beide Laune verbreiten.
00:19:24: Das Blockflöte-Konzert.
00:19:27: Mit den Schnorris-Wackler.
00:19:28: Wir
00:19:28: hatten mit den Schnorris-Wackler in der Tat schon mal zu acht Blockflöte gespielt.
00:19:32: Ich hab auch schon mal alleine Blockflöte gespielt.
00:19:35: Tolles Instrument.
00:19:36: Ja, Wahnsinn.
00:19:37: Klingt auch nach wie vor.
00:19:38: Klingt so gut wie am ersten Tag quasi.
00:19:41: Kurzer Fun-Fact dazu.
00:19:42: Es wurde erst vor ... letztes Jahr eine neue Art Blockflöte aus dem Dreidedrucker erfunden, die mittlerweile weltweit bekannt ist aus der Nähe von Entweder Fulda oder Kassel auf jeden Fall ober- beziehungsweise Nordhessen.
00:19:58: Ja.
00:19:59: Und die sieht so ein bisschen aus von der Form her wie ein Saxophon und wurde sehr gelobt dafür, dass die super toll klingt zum einen, zum anderen auch scheinbar kinderfreundlicher ist.
00:20:11: Also, auch so uralte Instrumente werden weiterentwickelt.
00:20:15: Das ist gut.
00:20:15: Vielleicht ist das auch für uns dann praktisch auf der Bühne.
00:20:18: Sieht auch cool aus und hilft vielleicht auch, wenn man ein Bier drin hat.
00:20:21: Dann kann man immer noch nicht spielen.
00:20:24: Ja, ja.
00:20:24: Es gibt aber, glaub ich, im Januar sogar den Tag der Blockflöte.
00:20:26: Ist er nicht sogar jetzt?
00:20:28: Der war jetzt.
00:20:28: Und deswegen gab's bei der Tagesschule einen Beitrag da drüber.
00:20:31: Ich muss
00:20:33: sagen, Lukas, das ist eine eigene Folge wert.
00:20:35: Die Blockflöte.
00:20:37: Ja, auf jeden Fall.
00:20:40: Genau, jetzt schon wieder ganz weit weg von der Frage.
00:20:42: Das muss aber auch
00:20:47: sein.
00:20:48: Wir waren bei der Inspiration.
00:20:50: Es ist halt so, dass ich, das muss man halt sagen, ich bin ja da relativ unterschiedlich unterwegs und hab da ja schon irgendwie alles gemacht, viel in Richtung Klamauk und mit dem Schnochersverkland.
00:21:00: Da haben wir eigentlich auch viel Klamauk drin und ein paar Ausflüge, die mal irgendwie ein bisschen gesellschaftskritischer oder politischer wurden.
00:21:10: Die letzten Jahre habe ich dann, was die Vorträge angeht, dann auch eher in Richtung Gesellschaftskritik und politisch, was er arbeitet.
00:21:24: Ja, auch, sag ich mal, so ein bisschen zufällig begann.
00:21:27: Also ich mein, es gab irgendwie vor, inzwischen auch, ich glaub, das war im Jahr ... ... nach der ersten Wahl von Trump.
00:21:33: Da gab's den Trump, unseren Bruder.
00:21:35: Ähm, nach der Wahl, kurz nach der Wahl, hab ich gesagt, ich hatte so die Nase voll, warum den Wahl ergeben ist.
00:21:42: Das machen wir gar nicht.
00:21:43: Äh ... Oder wenn halt dann wirklich durch diesen Bruder halt so dargebracht, dass er es völlig überzogen ist, was auch im damaligen Zeitpunkt noch ging, zum heutigen, wir wurden öfter gefragt, ob wir das nochmal machen, wo wir gesagt haben, nee, machen wir nicht mehr, weil inzwischen, ja, ist es viel zu ernstes Thema.
00:21:59: Jetzt
00:22:01: kommt noch Eis vorbei und schiebt dich ab.
00:22:03: Ja,
00:22:03: genau.
00:22:04: Und das war dann so, dass ich dann irgendwie über die Jahre und angefangen eigentlich dann mit dem ... als die Klimakleberaktivisten so aktiv waren, dass ich die Idee hatte, wie wäre es denn, wenn jetzt quasi so ein Mänser eigentlich auch eher so ein alter weißer Mann sich durch Zufall auch festklebt und in Kontakt mit den Aktivisten kommt und eine ganz andere Perspektive hat.
00:22:30: Und seitdem habe ich ja so ein bisschen versucht, dann über den Mann im Mond und dann irgendwie auch den Schweizer Gaddis zu lesen.
00:22:38: Zeitgeist im Prinzip irgendwelche Figuren zu finden, die so ein bisschen von außen drauf schauen und so ein bisschen über die Gesellschaft und über das politische Philosophieren.
00:22:49: Ja, mit dem Mann im Mond warst du ja auch auf der großen Bühne, weil man es bleibt.
00:22:52: meins, wir sind glatt aber auch nicht alleine.
00:22:54: Nein, also immer gerne mit, das ist ja auch sehr viele wechselnde Partner.
00:22:59: Aber ja, immer wieder gerne.
00:23:02: Für den Dialog.
00:23:03: Das heißt, du warst ja auch schon in einer etwas größeren Öffentlichkeit als nur
00:23:06: die ... Du bist das, was du gesagt hast.
00:23:06: Genau.
00:23:08: Danke.
00:23:08: Also, ist gern geschehen.
00:23:10: Meine Frage ist, wie kommt man denn da, wie passiert denn?
00:23:12: Gibt's dann eine Auswahl, wie ist die Auswahlkriterium für Mainz, wie ist das Ding, du lachst?
00:23:15: Laufen die dann rum, sitzen die dann im Publikum, sagen das TTF sagt dann, ey, wir nehmen den und den und den, und hinterher mussten noch fünfzig Prozent des Vortrags kürzen?
00:23:22: Es
00:23:24: kann unterschiedlich sein.
00:23:25: Es gab schon alles.
00:23:26: Aber es ist wirklich so.
00:23:28: Und das wissen die vielen draußen nicht.
00:23:31: Das lebe ich auch immer wieder.
00:23:33: Dass viele überrascht sind und denken, das müsste ja schon Ewigkeiten feststehen, wer drin ist.
00:23:40: Und das ist nicht der Fall.
00:23:41: Natürlich klar.
00:23:43: gibt es einige Köpfe, die man sieht immer wieder, und die sieht man doch immer wieder gerne, und da kommt man auch gar nicht drum rum.
00:23:49: Da ist auch sicher, dass die auch wieder einen Beitrag haben, der halt auch wirklich wieder saustark ist.
00:23:54: Ansonsten ist es wirklich so, dass die in den Sitzungen sitzen, die Kollegen vom öffentlich-rechtlichen, und sich das Ganze angucken.
00:24:01: Und ja, so während der Kampagne kriegt man mal so ein bisschen vielleicht auch mal eine Tendenz mit.
00:24:07: Aber im Prinzip, ja ... Ganz am Ende ist dann der Sonntag oder der Samstag vor der Mainz-Black Mines, wo es eine Pressekonferenz gibt und dann steht es fest.
00:24:22: Wie gesagt, es gibt relativ kurzfristig.
00:24:24: Genau,
00:24:24: also das ist dann alles relativ kurzfristig.
00:24:26: Fünf Tage dann noch ohne Suche.
00:24:28: Ja.
00:24:29: Für einen, der da auch nicht so hundert Prozent drin ist, du bewirbst sich dann auch auf Mainz-Black Mines mit einem ... besonderen Beitrag oder die scouten dich dann sozusagen.
00:24:39: Genau.
00:24:40: Meins lebt ja im Prinzip von den vier beteiligten Vereinen.
00:24:47: Und dementsprechend sind die Redakteure und die Teams der beiden Anstalten bei den Vereinen dann vor Ort und bei den Sitzungen.
00:24:56: Und es ist halt klar, dass im Prinzip, nachdem man so gerne das Beste aus den Sitzungen dann auch in die Fernsitzung kommt.
00:25:03: Und in mein glücklicher Weise ist es auch so.
00:25:05: Letztlich hätte es ja durchaus auch der Fall sein können, dass im Laufe der ganzen Zeit, und das gab es, glaub ich, einmal in den Siebzigern, wo man da so eine Schlagersendung draus gemacht hat, das ist dabei geblieben, das ist weiterhin aus den vier Vereinen im Prinzip läuft.
00:25:21: Und es wird von den Vereinen getragen, hast du gesagt, wie wird man denn genau Mitglied in so einem Verein, also wie komme ich zu einem Verein?
00:25:30: Also Mitglied kann man ganz normal, da gibt's noch ein Page, da gibt's Mitgliedsantrag.
00:25:33: Ah, da war ich so schnell, ja.
00:25:35: Genau.
00:25:36: Das ist doch gar nicht mal so teuer.
00:25:38: Das
00:25:38: kann man jedem nur empfehlen, man bekommt bessere Karten, hat sehr viel Spaß genau.
00:25:44: Und die Sicherheit auch, eine Karte zu bekommen, meistens.
00:25:48: Nö, also das funktioniert.
00:25:50: Ansonsten, wie gesagt, um jetzt aktiver zu werden, den Kontakt zu uns suchen und ... Dafür muss man streng genommen auch kein Mitglied sein, um jetzt bei uns aktiv zu werden.
00:26:02: Ja, das ist ja cool.
00:26:03: Ich könnte jetzt auch einfach mit einem natürlich herausragenden Beitrag mich einfach bewerben und ...
00:26:09: Wir werden dann wahrscheinlich sagen so, ja, lass mal gucken, wir haben die Nachendschau, was da mal ausprobieren.
00:26:14: Da ist doch
00:26:15: die Kindersitzung.
00:26:17: Hallo?
00:26:18: Das ist
00:26:19: eine ausgewachsene Sitzung.
00:26:20: Ich hab vorragenden Beitrag.
00:26:22: Ja,
00:26:22: mit sehr, sehr schönen Beiträgen, Daniel.
00:26:24: Kann ich nur beschicken.
00:26:26: Die aber auch, das muss man ja sagen, die auch davon lebt, wenn man sagt, nicht jeder auf die GTV-Bühne schafft, aber es ist dann wirklich und das freut uns ja auch so, dass viele inzwischen über diese Bühne andere Bühnen haben und definitiv Auftritte.
00:26:42: Also schon gutes Format, dass man hinterher dann auch sagen kann, okay, da sind ja auch quasi Scouts im Publikum häufig, die dann irgendwie dann zu den eigenen Sitzungen einladen.
00:26:50: Das ist schon gut, das ist wirklich ein hervorragendes Vorraum, das kann ich nur... Ein uneingeschränkter Loben.
00:26:55: Sehr schöne Vorderen.
00:26:57: Gerade von Daniel.
00:26:57: Das
00:26:59: heißt, nächstes Mal Mainz bleibt Mainz.
00:27:01: Oh Gott.
00:27:05: Da fehlt gar nicht so viel.
00:27:07: Das sagst du jetzt.
00:27:08: Wobei, wenn das der Programmchef das geht, sie fauert.
00:27:10: Wer bin ich, dass ich da wäre?
00:27:11: Nein, Spaß bei Seite.
00:27:14: Wenn wir ja auch gerne in die Kommentare schreiben, ob der Daniel sich mal bewerben soll.
00:27:18: Hast du ein eigenes Podcast-Kommentar dazu?
00:27:20: Das merke ich schon.
00:27:22: Ich schreibe auf meinem Log-Girlie-Account.
00:27:27: Ja,
00:27:28: jetzt ist die Fasenacht ja durchaus in Mainz ein großes Thema.
00:27:31: Es gehört ja so zum allgemeinen, ich will sagen, Kulturgut des Mainzer und der Mainzerinnen dazu.
00:27:37: Schon seit Jahrhunderten quasi aktiv.
00:27:40: Und meine Frage ist jetzt noch, wenn man sich das so ankommt, jetzt kannst du jetzt schon ein paar Jahrzehnte der Fasenacht überblicken.
00:27:47: Gibt es, hat sich das geändert?
00:27:49: Hast du das Gefühl, dass sich das in einer Kanano-Richtung entwickelt?
00:27:52: Oder ist herzlich was?
00:27:53: Also ist es wahrscheinlich schneller geworden?
00:27:56: Die Vorträge müssen kürzer sein oder sowas vermute ich, wenn man sich so mit der Aufmerksamkeitsspanne, wie ich auch selbst habe.
00:28:04: Natürlich, wobei das ist immer so die Frage, wo du sagst, ja, was verändert sich denn?
00:28:09: Also verändert sich die Fassnacht oder verändert sich die Menschen?
00:28:11: Ja, das stimmt.
00:28:11: Und dementsprechend hat sich die Fassnacht immer verändert und so wird es auch weiterhin bleiben.
00:28:18: Es ist halt so, dass wir halt klar, also... Es ist schon wichtig, dass man halt noch eine Fastnachtssitzung erkennen kann.
00:28:26: Wenn wir jetzt alles so modernisieren, dass wir gar nicht mehr so diese typischen Elemente mit drin haben, dann werden wir, glaube ich, irgendwann austauschbar.
00:28:34: Und da bin ich schon noch ein großer Freund, auch wenn ich irgendwie mit neuen Formaten immer wieder irgendwie was anderes, was da so rechts und links dran vorbeigeht.
00:28:41: Aber ich glaube, die traditionelle Sitzung, die sollten wir uns in Mainz schon auf jeden Fall pflegen.
00:28:46: Ja, sehr gut.
00:28:47: Traditionen ist, finde ich, immer auch ein gutes Thema Kostüme.
00:28:52: Wie stehst du zu diesen ganzen One-Suits und was nicht alles?
00:28:55: und was ist für dich ein wirklich gutes Fast-Nautz-Kostüm?
00:29:00: Das ist wirklich eine sehr schöne Frage, weil persönlich muss ich ja sagen, das Schlimme ist ja, dass du als Fassnatter, der immer auf der Bühne stehst, du hast dann deinen Fassnatzkostüm, aber wenn ich jetzt irgendwie auf eine Sitzung müsste oder auf ein Ball, ich hab nix, ich hab gar nix zu Hause, ich hab gar kein Kostüm.
00:29:14: Oder Kapp.
00:29:16: Ich kann die Kapp, aber ich bin jetzt auch nicht so der Kappenträger, muss ich sagen.
00:29:20: Deswegen ist für mich immer ganz, ganz schwierig, wenn ich irgendwo anders bin.
00:29:24: Ja, also man sieht es, also für mich jetzt irgendwie ... Ja, so ein Einteiler, da ist man jetzt auch inzwischen.
00:29:31: Das wäre früher irgendwie, glaube ich, amsehnlicher gewesen.
00:29:37: Nein, also ich muss sagen, wir freuen uns immer, dass das Publikum und Kostümensitzungen, im Übrigen war auch eine Erfindung des Konservalkanevalverein in Mainz.
00:29:47: Aber auch erst gelernt, wo Nachtsegern, dass das auf der Karte geschrieben wurde.
00:29:52: Sonst hieß es ja immer im schicken Anzug.
00:29:55: Und da wurde dann extra aufgeschrieben Kostümensitzung.
00:29:58: Wenn man sich so alte Mainz-Mines-Dinger anguckt, ist das ja schon ein bisschen wild, dass die alle deinem Smoking sitzen unter Abendkleidung.
00:30:04: Es war wie so ein Ball dann
00:30:06: eigentlich.
00:30:07: Ja, genau.
00:30:08: Und man sieht quasi nichts mehr.
00:30:10: Das
00:30:12: kenne ich auch noch.
00:30:17: Die Leute sind wunderbar kostimiert, das muss man sagen.
00:30:20: Das freut mich schon immer sehr.
00:30:21: Aber das Kostüm, wo ich jetzt sage, das wäre jetzt mein Lieblingskostüm, habe ich nicht wirklich alles, was ein bisschen lustig ist.
00:30:31: Die Fasenacht ist ja vor allem ein Fest der Freude, könnte man sagen.
00:30:35: Hoff ich jedenfalls bei den meisten.
00:30:38: Und Freude gehört ja irgendwie auch da zum Menschsein dazu.
00:30:41: Also wenn man sich freut, ist man ja meistens glücklich.
00:30:43: Und wenn man glücklich ist, freut man sich.
00:30:46: Es gibt ja dann doch auch Leute, die sagen ja, ich brauch keine Fasennacht, um lustig zu sein.
00:30:50: Und trotzdem hab ich das Gefühl, oder ich bin eigentlich ziemlich sicher, dass die Fasennacht trotzdem einen wichtigen Platz auch in unserem nicht nur Mainzer, sondern vielleicht auch im Kölner oder im Düsseldorferleben hat.
00:31:00: Und überall, wo man Fasennacht, Faschigen, Karneval, was auch immer feiert, für die Gesellschaft, in der wir leben, auch ein wichtiger Punkt ist, dass man auch irgendwie einen Ort hat, wo man dann auch faszinatlich unterwegs sein kann und auch vielleicht auch mal die Oberen auf die Schippe nehmen kann.
00:31:16: Was würdest du denn sagen, ist so ein großer Sinn der Fasern, was du auch sagst, okay, deswegen bist du irgendwie mit deinem ganzen Leben da auch mit drin.
00:31:23: Und es gibt ja halt oder Sinn, auch in deinem Leben zu sagen, okay, ich sorge dafür, dass andere Leute sich freuen oder sich ärgern, je nachdem, wer zuhört.
00:31:29: Ja, genau.
00:31:31: Also, ja, wie du es ja sagst, es ist so, es gibt ja Leute, die dann sagen, ja, gerade in schwierigen Zeiten soll es da überhaupt fast nachgeben.
00:31:40: Und wo du sagst, natürlich klar.
00:31:43: Und gerade in denen ist es umso wichtiger, auch mal lacht, dass man dem anderen auch mal Freude schenkt, dass man halt auch den ja irgendwann vielleicht auch den Glauben an sich selbst nicht verliert.
00:31:55: All das ist irgendwie ja auch so ein bisschen Fassennacht.
00:31:57: Und ich sage immer, das ist auch eine wunderbare Motivation, immer diese kalten und ja doch dunklen, grauen Wittetage ganz gut zu überstehen.
00:32:06: Wenn man weiß, da kommen vier verbunde Wochenenden.
00:32:09: Und das ist natürlich Motivation.
00:32:10: Und ansonsten ist es so klar, wenn du auf der Bühne stehst, willst du den Leuten halt eine schöne Zeit geben.
00:32:18: Und ja, das war ja schon immer so dieses Thema mit Sorgen, mal vergessen für ein paar Stunden.
00:32:24: Und da ist es, glaube ich, auch relativ egal, was man dann auch auf der Bühne präsentiert.
00:32:30: Das willst du auch als Schauspieler auf der Bühne.
00:32:35: Aber dafür stehen wir natürlich auch an Fassenacht, dass wir sagen, wir freuen uns, wenn die Leute eine gute Zeit haben.
00:32:42: Und wie gesagt, das ist heute, glaube ich, besonders wichtig.
00:32:46: würde ich dir zustimmen und ich kenne auch viele leute die komplett krank sind das ganze jahr über aber an fassen nacht also am elften elften und halt dann wenn die fassenachts saison losgeht richtig aufblühen und auf einmal merkst du das sind ja auch richtig lebensfrore menschen aber das können die nur an Fasen nach draußen lassen.
00:33:08: Das ist schön.
00:33:09: Wenn es so ist, ist es schön.
00:33:10: Immerhin, würde
00:33:10: ich noch sagen.
00:33:11: Ich kann auch einige die Gönze nicht mehr da.
00:33:18: Nee, das ist natürlich, ist es wichtig, wenn sich die Leute darauf freuen.
00:33:22: Gar keine Frage.
00:33:24: Andere verlassen dann eher zu der Zeit Mainz.
00:33:27: Auch das kann man verstehen.
00:33:28: Da kann man, ich kann das sehr gut verstehen, wenn man da genervt ist und gerade vor dem ganzen, jetzt wollte ich auch schon sagen, Straßenkarneval.
00:33:37: Straßenpassenhaft natürlich.
00:33:38: Natürlich.
00:33:39: Den wir haben, dass man da vielleicht dann auch sagt, ich wohne jetzt irgendwie mitten in der Stadt und bevor ich der vier Tage Radau hab, dann mach ich lieber mal vier Tage Wellness.
00:33:48: Ist ja auch schön.
00:33:48: Genau, kann jeder für sich entscheiden.
00:33:51: Was hast du denn für schöne Anekdoten aus dem Bereich der Mainzer Fastnacht für uns?
00:33:55: Ähm, ja, also so von dem, was man halt so erlebt, da gibt's halt schon relativ viel.
00:34:00: Da könnte ich, glaub ich, sehr, sehr viele berichten.
00:34:03: Bücher
00:34:03: füllen.
00:34:04: Ja.
00:34:04: Vollgefüllen.
00:34:07: Im Laufe der Zeit kommt da halt einiges zusammen.
00:34:09: Ich musste jetzt neulich grad wieder daran denken.
00:34:13: Mit dem Christoph Saib war ich ja auch viele Jahre zusammen auf der Bühne gestanden.
00:34:17: Und da hatten wir ... Es gibt ja teilweise diese Auftritte, da merkst du relativ schnell, du bist zur falschen Zeit am falschen Ort.
00:34:24: Und wir wohnen damals in unserer allerersten Kampagne, waren eigentlich da gar nicht so unerfolgreich, gebucht für eine Herrensitzung und standen irgendwie eine Minute auf der Bühne.
00:34:37: Und dann fingen die ersten schon an, Dummschreds nach oben zu rufen.
00:34:43: Okay, was ist denn jetzt hier los?
00:34:44: Und dann hatten wir zu allem Elend noch, und das hat man bei den anderen Veranstaltungen, war das nicht der Rede wert.
00:34:52: Wir hatten Google Girls, die dann die jeweiligen Zeiten, wir hatten so ein Fernseherabend durchgespielt, nach oben gehalten hatten.
00:34:58: Die waren allerdings auch noch relativ jung.
00:35:02: Und was wir dann nicht gesehen haben, nachdem bei denen dann der Spruch kamen ausziehen, als die auf der Bühne waren, Gabs hinten Tränen.
00:35:14: Und bei uns, wir kämpften uns dadurch, bis wir irgendwann zu unserem Flusslied kamen, da war es dann okay.
00:35:19: Funktionierte noch einigermaßen, irgendwie gerade mal so Kopf aus der Schlinge.
00:35:24: Und Christophs Vater hatte uns damals nach Hause gefahren.
00:35:28: Und wir saßen dann am Anfang so ein bisschen, ja, betröppelt im VW-Bus da drin.
00:35:34: Und waren, sind ein paar Kilometer gefahren und standen dann irgendwie an der Bahnschranke, die ... eine halbe Stunde, vielleicht auch vierzig Minuten Zuwahl gefühlt.
00:35:45: Und irgendwann konntest du überall diese Erlebnisse, die du da gerade hattest, nur noch lachen.
00:35:51: Und ich sehe uns da alle noch in diesem VW-Bus sitzen, wie wir alle irgendwann Tränen in den Augen hatten, weil wir sagen, es kann doch eigentlich alles gar nicht passieren, was da jetzt gerade passiert ist.
00:35:59: So Sachen passieren halt eben.
00:36:01: Oder dass du halt auf die Bühne kommst und Mikros sind.
00:36:06: verschwinden quasi, weil sie immer weiter nach unten tauchen.
00:36:11: Und du guckst dich, du guckst dich hilfensuchend um und merkst dann, ja, da kommt jetzt aber keiner.
00:36:16: Und das hatte dann irgendwann, hab ich auch mal gekniet, weil es einfach, der Geigen war kaputt.
00:36:24: Dann hast du dann gefragt, ja, habt ihr denn jetzt Probleme gehabt?
00:36:29: Vielleicht, ja.
00:36:32: Und was auch noch ganz lustig war, weil wir eben auch bei Trump, unserem Bruder, weil wir es hatten, war, dass ich irgendwie in dem Jahr immer die Frage verneint hatte, wenn die Leute gesagt haben, willst du was zu trinken während des Vortrages.
00:36:46: Nö, das kriege ich schon so hin.
00:36:48: So, und dann, so auch bei der Fernsehsitzung, da wurde ich dann auch höflich gefragt.
00:36:52: Brauch ich nicht.
00:36:54: Und bin dann raus und nach vier, fünf Minuten ... setzt der trockene Mund an.
00:37:02: Und dann kennt man das.
00:37:03: Und wenn man das, ich meine, es gibt es ja auch noch auf YouTube zu sehen.
00:37:06: Das sieht man auch.
00:37:07: Also wenn man mich kennt, weiß man das sehr wohl.
00:37:09: Und sind mal in irgendeiner Versuchung.
00:37:11: Und irgendwo ja noch ein bisschen speichern.
00:37:14: Und ich hatte dann auch noch irgendwie Security gespielte, hinter mir stehen.
00:37:19: Zu denen guckte ich mich dann auch irgendwann hilversuchend um.
00:37:23: Aber natürlich wussten die jetzt wahrscheinlich auch nicht, was ich wollte.
00:37:26: Genau, guckte auch immer so rüber zum Comedy.
00:37:29: Kann mir irgendjemand, mir war es aber auch zu doof, jetzt irgendwo hinzugehen.
00:37:33: Kannst ja auch nicht machen.
00:37:34: Und ja, seit der Zeit lasse ich mir immer was dringend geben.
00:37:38: Ja, das ist das blöde in der Live-Sitzung.
00:37:41: Da kann man nicht einfach mal kurz Pause drücken.
00:37:43: Nee, und bei der Pfann-Sitzung willst du dann jetzt auch nicht, wie gesagt, aus dem Bild verschwinden.
00:37:48: Das trägt mir jetzt erst mal ein.
00:37:51: Auch einmal so.
00:37:53: We'll be right back.
00:37:55: Ja, aber das war sehr grenzwertig.
00:37:58: Das glaube ich.
00:37:59: Mich hat noch was interessiert.
00:38:02: Wir hatten es vorhin bei Thema Kostümen, dass du eigentlich, bis auch für deine Beiträge, keine Kostüme hast.
00:38:08: Und da kam die Cup ins Spiel.
00:38:09: Und mich würde interessieren, woher kommt eigentlich diese Kappe?
00:38:12: Und was ist die Bedeutung von der?
00:38:14: Ein Prinzip aus der französischen Besatzungszeit.
00:38:17: Solange geht es zurück.
00:38:18: Und deswegen hatten auch quasi diese ... Ich glaub, die Ursprungs-Cupper hatte auch wirklich diesen klassisch- französischen Stil noch gehabt.
00:38:26: Die hat sich dann immer so ein bisschen, ja, auch wahrscheinlich mit der Zeit fortentwickelt.
00:38:31: Und ist ja als Symbol der Nahheit im Komitee und aber auch aktiven Kreise geblieben.
00:38:39: Daher kommen ja auch die Fastnachtsfarben.
00:38:41: Genau, richtig, absolut.
00:38:43: Und die Uniformen auch, also die Gardeuniformen, sind die da eine Abwandlung dann von den Französischen oder?
00:38:50: Viele auch.
00:38:52: Aber da muss man auch inzwischen sagen, gibt's, glaub ich, relativ viel.
00:38:56: Also das geht dann in diese Zeiten zurück.
00:38:58: Das sind dann auch neue Uniformen bis hin zu wahren Fantasie-Uniformen.
00:39:04: Also, preußische auch.
00:39:06: Preußische auch, klar.
00:39:07: Genau, es gibt ja auch die Tragone, die Österreichisch.
00:39:12: Also da gibt's sehr, sehr viel.
00:39:14: Durch die Bank bis hin zur Jägergarde.
00:39:16: Da sind wir dann wirklich bei
00:39:19: der Uniform.
00:39:19: Da merkt man, dass es eine sehr reichhaltige Tradition ist, die sich noch weiterentwickelt vor allem und nicht stehen bleibt.
00:39:25: Genau.
00:39:26: Gott sei Dank.
00:39:27: Das ist sicherlich auch so ein Punkt, wo man sagen muss, das Gardeleben in Mainz bleibt da auch nicht stehen und wächst weiterhin.
00:39:34: Und die alten traditionsreichen Garten haben Riesenzulauf, wenn man das so sieht.
00:39:40: Genauso aber auch kommen immer wieder neue Garten, Garten hervor.
00:39:46: Und das ist super, klar.
00:39:48: Ich hatte gerade nur einen mega-schlichten Flachwitz.
00:39:50: Bitte nicht.
00:39:52: Kleingardin-Verein.
00:39:55: Das ist wie der Nachhölnmarsch.
00:40:00: Das war ein Schengelklopfer.
00:40:03: Merk, wir sind in der Fasnachtszeit.
00:40:05: Und man merkt, es ist spät.
00:40:09: Ja.
00:40:09: Dann hast du noch ein letztes Wort an unsere zuhörenden Schaft an die Zuhörerinnen und Zuhörer unseres wunderbaren Podcasts.
00:40:18: Da kann ich wirklich nur sagen, ich weiß nicht genau, wann der Ausstrahlungstag ist, aber ich kann nur jeden ermuntern, der vielleicht überhaupt keine Sitzungskarte hat.
00:40:26: sich noch welche zu ergattern, denn ich glaube, egal, ob jetzt irgendwie bei uns in Mainz, in der Stadt oder auf dem Land oder auch in ganz anderen Städten, es gibt überall, glaube ich, noch Restkarten und die Vereine freuen sich und geben sich Mühe und da sind viele mit Spaß und Freude dabei und es ist schön, das zu unterstützen.
00:40:46: Ja, und vor allem, also so habe ich es kennengelernt, in fast jeder Kirchengemeinde gibt es auch eine Pfarreifast.
00:40:51: Ja,
00:40:52: das war damals mein, das war mein... Traum dort aufzutreten.
00:40:57: Als ich damals angefangen hatte, war ich ja bei Jugend in die Büt.
00:41:01: Und dann hatte ich, war ja Messdiener auch, und dann hatte ich das Glück, dass ich dann bei den beiden Vereinssitzungen, Kanisesen bei der Gemeinschaft, aufgetreten bin.
00:41:09: Und das war für mich, das waren die Feiertage.
00:41:12: Weil da hörte dir jemand zu.
00:41:17: Das ist ein Heimspiel.
00:41:20: Das ist
00:41:21: ja meistens sogar eher das schwierigste Publikum, wenn die Leute einen schon irgendwie privat kennen.
00:41:28: Das heißt ja auch so schön, man kann nicht Profet im eigenen Land
00:41:31: sein.
00:41:31: Genau, das macht es nicht immer einfacher, aber es kann trotzdem auch helfen.
00:41:37: Das muss man natürlich auch sagen.
00:41:39: So ein gewisses Heimspiel, ein gewisses Heimspielvorteil kann schon durchaus da sein.
00:41:44: Und das hatte ich damals bei den Vereinssitzungen, zumindest immer sehr genossen.
00:41:49: Ja.
00:41:50: Cool, vielen Dank dafür, dass du heute bei uns warst und uns diese Einblicke in allgemein deine Tätigkeit in der Mainzer Fastnacht, aber auch generell in so das Fastnachtstun, wie eigentlich so eine Fernsehsitzung arrangiert wird und auch wie du Beiträge auswählst.
00:42:06: Es hat uns sehr viel Spaß gemacht.
00:42:08: Und ja, wir hören uns dann das nächste Mal wieder bei NerdChurch.
00:42:13: Im Februar und ab sofort werden wir auch sogar im zweivöchigen Rhythmus veröffentlichen.
00:42:18: Das heißt immer am zweiten und vierten Sonntag im Monat.
00:42:23: Nach Möglichkeit kann sich auch manchmal kurzfristig verschieben.
00:42:26: Und die nächste Sendung, wollte ich schon sagen, die nächste Sitzung.
00:42:30: Die nächste, ja, sehr
00:42:31: gut.
00:42:31: Die nächste Saison geht ums Thema Glaube in Videospielen bzw.
00:42:36: Religion in Videospielen und wie das in Worldbuilding eingebaut wird und wie da NPCs und auch der Spielercharakter mit umgeht.
00:42:44: Also, ihr dürft gespannt sein.
00:42:45: Ja, auch.
00:42:48: Ich
00:42:48: auch.
00:42:49: Ja.
00:42:49: Also, dir vielen Dank.
00:42:50: Danke.
00:42:50: Und nicht vergessen, abonnieren, kommentieren.
00:42:54: Und wir hören uns beim nächsten Mal.
00:42:56: Ciao.
00:42:56: Tschüss.
00:42:57: Ciao.
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