#2 Nanananana...BATMAN!
Shownotes
In dieser Folge nehmen wir euch mit auf eine Reise durch unsere ganz persönlichen Vorbilder – von Kindheitshelden wie Batman und der Gummibärenbande bis hin zu Heiligen, die uns im Alltag begleiten. Wir sprechen offen darüber, wie Superhelden in Comics und Filmen genauso prägend sein können wie Lehrer, Eltern oder Menschen aus der Kirche. Was macht eigentlich ein echtes Vorbild aus? Und können Heilige oder Superhelden uns im echten Leben Orientierung geben?
Wir, Lukas und Daniel, diskutieren, warum wir gerade in schwierigen Zeiten nach Leuchttürmen suchen – ob in der Popkultur oder im Glauben. Dabei fragen wir uns: Was verbindet Superkräfte mit Menschlichkeit und wie finden wir unseren eigenen Weg zwischen Comics, Kirche und Alltag? Hört rein und entdeckt, wie vielfältig Inspiration sein kann!
Marvel Cinematic Universe (MCU)
https://de.wikipedia.org/wiki/MarvelCinematicUniverse
DC-Universum
https://de.wikipedia.org/wiki/DC_Universum
Heilige Elisabeth von Thüringen
https://de.wikipedia.org/wiki/ElisabethvonTh%C3%BCringen
Heiliger Christophorus
https://de.wikipedia.org/wiki/Christophorus
Heiliger Georg
https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_(Heiliger)
Heiliger Augustinus
https://de.wikipedia.org/wiki/Aurelius_Augustinus
Heiliger Sebastian
Transkript anzeigen
00:00:00: Nanananana
00:00:17: Hallihallo Daniel hier.
00:00:20: Bevor wir in die zweite Folge starten möchten wir uns ganz herzlich bei euch für die ganzen kommentare und das wunderbare feedback bedanken.
00:00:28: in den letzten wochen haben uns wirklich ganz viele nachrichten erreicht die sehr zufrieden waren mit unserer ersten folge.
00:00:34: das freut uns natürlich sehr und gibt uns auch mut und energie weiter durch zu starten.
00:00:39: und uns hat auch in einem kommentar noch eine frage erreicht die wir gerne beantworten möchten nämlich das haben wir in ersten folge komplett vergessen.
00:00:46: warum auch immer wie häufig denn unsere folgen überhaupt erscheinen?
00:00:50: unser aktueller plan ist dass wir einmal im Monat eine Folge aufnehmen und eine Folge releasen, sodass ihr euch quasi einmal im Monat auf uns freuen könnt.
00:01:01: Ansonsten, wenn ihr Kritik habt, wir können leider nicht immer alle Kommentare lesen, weil ihr auf unterschiedlichen Programmen unseren Podcasts, wenn es wirklich Fragen gibt, schreibt uns am besten eine E-Mail an.
00:01:11: nerdchurch.at bist du-mines.de, da kommt auf jeden Fall alles an.
00:01:15: Und wir können euch das entweder direkt beantworten oder in der nächsten Folge vorschalten.
00:01:20: Jetzt aber viel Spaß bei Folge zwei.
00:01:23: Ja, hallo und herzlich willkommen zu unserer zweiten Folge Nerdchurch, hier mit Lukas und Daniel.
00:01:29: Hallo.
00:01:29: Und heute geht es um ein besonderes Thema.
00:01:32: Ihr habt es vielleicht am Intro erkannt.
00:01:34: Es geht ums Thema Superhelden, Vorbilder und auch Heilige.
00:01:39: Da hätte ich mal eine Frage an dich, Daniel.
00:01:41: Gab es in deiner Kindheit oder Jugend eigentlich ein Vorbild, wo du sagst, das hat mich bis heute beeinflusst?
00:01:49: Ja, also die Frage ist natürlich sehr vielfältig.
00:01:52: Ich habe in meiner Kindheit und meiner Jugend viele Leute gehabt, von denen ich sagen würde, dass sie Vorbilder sind.
00:01:57: Also meine Eltern natürlich, die mich ... durch den Anfang meines Lebens und auch durch die Mitte meines Lebens durchgeführt haben, also Mitte meiner Jugend und Kindheit natürlich.
00:02:05: Natürlich auch.
00:02:06: Ist ja noch voll im Saft.
00:02:08: Ja, genau, ich bin ja noch jung.
00:02:11: Man hat natürlich, ich hatte eine Person, unseren Diakon, aber meine Mutter auch, die auch mich quasi an die religiösen Dinge herangeführt hat.
00:02:21: Und dann hatte ich natürlich auch noch Vorbilder, ich würde mal sagen, im klassischen ... Kinder- und Jugendfernsehen könnte man sagen.
00:02:28: Ich glaube, niemand ist in unserer Altersspektrum um die Gummibärenbande hinweggekommen, die ja immer gute Sachen getan haben und gegen das Böse aufgestanden sind.
00:02:36: Oder Duck Wing Duck, den kennt man vielleicht auch noch, der auch immer gegen das Böse unterwegs war.
00:02:42: Und der natürlich auch ein Vorbild war für einen auch zu uns zu sagen, ich will irgendwie auch
00:02:46: ... ein
00:02:47: Cape haben und in der Gegend unterwegs sein.
00:02:50: Davon träumte man ja, glaub ich, also ich jedenfalls fand das immer ganz ansprechend.
00:02:54: Ja.
00:02:55: Und der Soundtrack.
00:02:56: Ja, stimmt.
00:02:57: Sowohl bei der Gummibernwande, wie auch bei Darkwind.
00:02:59: Da ist leider immer noch ein Ohr rum, da kommt man nicht drum rum.
00:03:02: Wenn der irgendwo läuft, ist man verloren.
00:03:04: Genau, so Sachen, genau wie Chip und Chip, das ist ja auch so ein Ding, was man auch direkt im Ohr hat.
00:03:10: Und ich glaub, da bin ich ganz gut aufgewachsen, war ich gut unterwegs.
00:03:15: Der alle so grob gesagt, So Leute also meine Eltern unseren Diakon damals dann hatte ich dann und quasi die Figuren meiner Kinder und Jugend.
00:03:26: Serien kann man glaube ich schon schon annehmen und dann natürlich wie älter man wird dann erweitert sich das ja auch.
00:03:34: Dann kennt man plötzlich noch mal Lehrer die einem Vorbild sein können.
00:03:36: oder man man trifft auch noch Leute wo man sagt irgendwie in den Medien wo man sagt das sind irgendwie tolle Typen.
00:03:46: Genau.
00:03:47: Hattest du Lehrervorbilder?
00:03:49: Ja, man mag es nicht so annehmen, aber es ist schon ... Manchmal war ich sehr beeindruckt von einigen, dass die uns als Klasse ertragen haben.
00:03:58: Das ist ja, glaub ich, auch immer noch mal so ein Ding.
00:04:02: Und es gab auch einen Lehrer, also es gibt wahrscheinlich sehr viele Lehrer, aber jetzt so, da wo ich das erlebt hab, die auch guten Unterricht gemacht haben, wo man auch gemerkt hat, man ist da irgendwie auch als Individuum ... unterwegs oder wo man auch gemerkt hat, okay, hier kann ich auch was lernen und ich bin da irgendwie auch gut angekommen.
00:04:21: Und das hat natürlich oft einen guten Klassenklima geführt.
00:04:25: Und da würde man schon, also ich hatte schon das Gefühl, dass die auch Vorbild sind, vor allem im Umgang mit anderen Menschen zu sagen.
00:04:31: Wir haben jetzt zwar natürlich
00:04:32: auch,
00:04:32: wir haben hier irgendwie auch ein Hierarchie-Gefälle.
00:04:35: Der Lehrer gibt die Note, ich bin irgendwie davon abhängig.
00:04:38: Und trotzdem hat man den Klassenklima gehabt.
00:04:41: dass irgendwie fair war.
00:04:42: Ich hatte damals ein Sportlehrer.
00:04:44: Man mag es mir nicht ansehen, aber ich hatte sehr große Probleme mit dem Sportunterricht damals.
00:04:49: Und der hat aber gesagt, ich bewerte vor allem nach Bemühungen und nicht nach dem, was hinterher.
00:04:57: Und da hatte ich das erste Mal im Leben eine zwei im Sportunterricht, wie andere, so Hardcore-Sportasse.
00:05:03: Und das war für mich schon ein Vorbild zu sagen, es ist irgendwie auch wichtig, dass man auf das guckt, was man versucht.
00:05:08: wo man auch dran ist.
00:05:09: Das kann auch scheitern, das ist kein Problem.
00:05:11: Aber wenn man merkt, dass man am Ball bleibt, dass man da auch Energie reingibt, dass man unterwegs ist.
00:05:16: Und das ist natürlich schon ein Vorbild auch für das spätere Leben gewesen, auch für die eigene Einstellung, das ich auch sagen kann.
00:05:21: Ich finde es einfach sehr wichtig, auch zweite Chancen zu gewähren, dass man auch unterwegs ist, dass man auch guckt, okay, was ist auch das, was man versucht und nicht nur das, was hinten nach hinten rum rauskommt.
00:05:33: Und das finde ich irgendwie wichtig.
00:05:34: Wie sind bei dir das wahrscheinlich auch ein paar Vorbilder gehabt?
00:05:38: Ja, bei mir auch.
00:05:40: Die Eltern auch vor allem meine, slash unsere Mutter, die mich da auch gerade in den Glauben sehr stark eingeführt hat, auch eine Erstkommunion, das ganz uns immer begleitet hat.
00:05:54: Und ohne die, ich wahrscheinlich auch nicht in den Kirchendienst gegangen wäre und den Weg so eingeschlagen hätte.
00:06:05: Und ansonsten ... Echt schwierig.
00:06:08: Aber woran ich mich noch gut erinnern kann, ist, dass ich früher immer Astronaut werden wollte.
00:06:14: Guck mal da.
00:06:15: Also von daher, ich glaube, ich hatte weniger so ein konkretes Vorbild, auch wenn die von den genannten Säen mich auch sehr stark beeinflusst haben.
00:06:26: Aber so eher so von der Rolle her, wollte ich vorher Astronaut werden, wobei es, glaube ich, relativ Standard ist.
00:06:37: Aber das war für mich so ein Ding.
00:06:38: Aber mich hat es immer fasziniert und ich fand früher, das ist jetzt vielleicht für manche, die da mega drin sind, ein No-Go, aber ich fand von Star Wars Episode eins bis drei fand ich Obi-Wan einfach mega cool.
00:06:57: Also wieder drauf war mit seinen Flottensprüchen und so.
00:07:00: Und immer die Gegner am Tornten.
00:07:05: Und trotzdem halt natürlich mit Skill und allem.
00:07:08: Das fand ich immer sehr erfrischend, würde ich sagen.
00:07:12: Obwohl ja die Stimmung gerade in Episode eins bis drei ganz schön bedrückend ist.
00:07:18: Also bist du nicht der Jar Jar Binks Typ?
00:07:21: Jar Jar Binks ging irgendwie an mir vorbei, den habe ich verdrängt.
00:07:26: Aber ist natürlich auch ein toller Charakter.
00:07:30: und um jetzt wieder bei deinen Vorbildern zu bleiben, den gilt es natürlich auch anzunehmen, so wie er ist.
00:07:36: Ja, aber ich würde jetzt keine Folgebeutschaft schaffen.
00:07:39: Aber das würde mich jetzt noch fordern.
00:07:42: Vielleicht innen Mann, wer weiß.
00:07:43: Nix, nix.
00:07:46: Nee, das wäre ein anderes Thema.
00:07:50: Heute wollten wir über das Thema Vorbilder, aber auch über Superhelden sprechen.
00:07:55: Denn Superhelden hatten es von Dark Wind Duck.
00:07:59: Auch wenn der jetzt eher so ein Vigilante Superheld ist, also der ist ja nicht nur ... Gut.
00:08:06: Wir wollten gerade über Superhelden sprechen, weil die auch so ihre Problemchen haben und bei denen auch nicht immer alles nur eben super und gut ist, sondern dass die eben Vorbild sind, und zwar nicht nur dann, wenn sie am Schein sind, oder?
00:08:24: Ja, vor allem sind sie halt auch omnipräsent.
00:08:26: Also man kommt, glaube ich, heute nicht drum herum, mindestens einen aus dieser Kategorie oder eine aus dieser Kategorie zu kennen.
00:08:34: Also, ob es jetzt aus dem Marvel-Universum, aus dem DC-Universum oder aus anderen Quellen ist.
00:08:40: Über diesen Modus von Superhelden kommt man, glaub ich, nicht hoch rum.
00:08:44: Und das sind natürlich auch alle sehr unterschiedlich, haben alle ihre eigenen Probleme, ihre eigenen Geschichten.
00:08:56: Also, dieses Motiv von ermordeten Eltern taucht ja häufiger mal auf, zum Beispiel.
00:09:00: Wo
00:09:01: war das mittlerweile?
00:09:03: Mittlerweile ist das ja eher eine Sünde.
00:09:06: Ja.
00:09:06: Motivation
00:09:07: durch totes Stammkart und Glied.
00:09:10: Das ist wie von Orksgebündet-Dörfern.
00:09:13: Genau.
00:09:14: Nee, Motivation durch totes Familie mit Glied-Klischee.
00:09:17: So rum.
00:09:17: Ja, genau.
00:09:21: Und was auch noch, warum wir uns natürlich jetzt mit Superhelden auch noch mal in der Frage von Vorbildern beschäftigen, also warum Vorbilder und Superhelden eine Folge gehört ist, glaube ich auch.
00:09:34: Das muss man auch noch mal erzählen.
00:09:35: Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mir geht es so, dass natürlich in der Popkultur das auch irgendwie Personen sind, die man sich ein Vorbild nehmen kann.
00:09:44: Also man an faschigen Fasen nachdenkt oder an Halloween oder auch Kindern und Jugendliche in Superheldenkostümen unterwegs sind.
00:09:56: dann zeigt es ja auch, dass offensichtlich auch Menschen Superhelden als Vorbilder nehmen.
00:10:01: Was ja auf der einen Seite sehr gut ist, weil es sehr gute Aspekte von Superhelden gibt, auf der anderen Seite ist natürlich auch dunkle Aspekte von Superhelden gibt, wo man es auch fragen muss, ist es so sinnvoll, das zu machen oder nicht?
00:10:11: Wir wollen heute einfach mal ins Gespräch darüber kommen, können denn Superhelden Vorbilder sein?
00:10:15: Und was hat das auch mit Heiligen zu tun?
00:10:17: Also Heilige sind ja bei uns in der Kirche vor allem Vorbilder.
00:10:21: Das wieder mal schauen, okay.
00:10:22: unsere Vorbilder, von denen wir gesprochen haben.
00:10:24: Was ist das mit den Superhelden und was ist das mit den Heiligen?
00:10:27: Gibt es da eine roten Faden, die man ziehen kann zwischen diesen drei unterschiedlichen Kategorien?
00:10:32: Oder sind die sich nicht vielleicht auch sehr ähnlich und gibt es da viele Parallelen?
00:10:37: Gerade im Positiven wie auch im Negativen.
00:10:40: Was ist denn ... Oder nee, fangen wir anders an.
00:10:45: Für mich so ein Superhelden, der macht in der Regel schon eine super Kraft aus, oder?
00:10:52: Also es gibt wenige Superhelden, die keine Kraft haben, die sie irgendwie besonders macht und auszeichnet.
00:11:00: Ja, also würde ich das für mich unterstreichen, es gibt glaube ich nur sehr wenige von denen man sagen kann okay die sind einfach nur da so.
00:11:08: Und je nachdem wie man superkraft definiert haben natürlich auch die superhelden die keine explizite superkraft haben natürlich die superkraft geld irgendwie.
00:11:16: also wenn man zum beispiel an batman denkt oder iron man die haben ja superkraftform dadurch dass sie geld besitzen und einfach sich sachen bauen mit denen sie irgendwie unterwegs sein können.
00:11:25: Aber es gibt natürlich schon, das würde ich auch sagen, die meisten Superhelden haben irgendwas, was sie gut können.
00:11:31: Können wir eben fliegen, was weiß ich?
00:11:32: Ich
00:11:32: könnte was sagen, die sind, also wenn sie was besonders gut können, könnte man auch sagen, sie sind Nerds in gewissen Kategorien, oder?
00:11:40: Also wenn ich jetzt an Superhelden oder Superhelden denke, die besonders intelligent sind, jetzt beispielsweise Professor X von den X-Men.
00:11:51: Der hat ja nicht nur seine telepathischen Kräfte, sondern der ist auch megaintelligent.
00:11:54: Also, er hat so einen ... Ich glaub, früher bei diesem Quartett-Kärtchen hatte der, glaub ich, so Battle-IQ oder so von ... hundert.
00:12:05: Wer so ein Superheld, den du richtig cool findest.
00:12:09: Also, sagen würdest hier den ... guck ich gerne jetzt bei Säen oder Filmen.
00:12:16: Und der inspiriert mich.
00:12:19: Ganz ... Also, ich bin vor allem eher ein Freund des DC-Universums statt des Marvel-Universums.
00:12:26: Das liegt aber an einer persönlichen Vorliebe, weil mit dem Marvel-Universum viel zu bunt ist.
00:12:30: Und ich dieses Dunkel von Gotham City zum Beispiel sehr gerne mag.
00:12:34: Und da natürlich Batman an erster Stelle zu nennen ist.
00:12:38: Jedenfalls für mich.
00:12:38: Ich find das super, das gesamte Ambiente.
00:12:41: Und Batman ist ja auch ein Charakter, der, obwohl er diesen klassischen, meine Eltern sind, ermordet worden.
00:12:49: Ausgang hat, sag ich mal, ja auch immer mit ganz vielen Sachen zu kämpfen hat.
00:12:53: Also, der hat innere Konflikte, der hat äußere Konflikte.
00:12:56: Der ist unterwegs, der ist in der Nacht unterwegs, versucht irgendwie Licht, in die die Dunkelheit von Gotham City zu bringen.
00:13:02: Aber scheitert, also scheitert in dem Sinn natürlich, weil Gotham City immer dunkel bleibt.
00:13:05: Also, es gibt ja kein helles Gotham City, sag ich mal.
00:13:09: Und was mich da sehr beeindruckt, ist, dass er einer von diesen... der keine eigene Superkraft außer Geld hat, sag ich mal.
00:13:17: Das ist natürlich für uns normalsterblich natürlich auch so.
00:13:21: Ich hab jetzt keine drei Hundert Milliarden auf der Bank sitzen, um selbst superheld wie Batman zu werden.
00:13:26: Aber es ist natürlich schon auch, was ich mal sehr beeindruckend finde, ich kann mich ganz gut insofern mit ihm identifizieren, also was heißt identifizieren, aber es gibt Dinge, wo ich mich hineinversetzen kann, weil man natürlich auch eigene Konflikte im Inneren hat, so zwischen hell und dunkel.
00:13:42: Die Dingen, die Batman tut, sind ja auch nicht immer nur gut.
00:13:44: Also der Weg, der zum Ziel führt, ist ja manchmal auch relativ zerstörerisch.
00:13:49: Und es geht, glaube ich, im Leben vieler Menschen auch so, dass man vielleicht ein gutes Ziel hat, aber unterwegs irgendwo falsch abbiegt.
00:13:57: Und dass man auch in Konflikte gerät mit sich selbst.
00:14:00: Und Batman löst das ja an vielen Stellen dadurch, dass er dann auch diese Konflikte begeht oder löst.
00:14:09: ohne dass man von der Spinne gebissen sein muss oder ein Asteroid kommt oder dass man ein Gott von sonst wo ist.
00:14:15: Und das finde ich einfach sehr gut, dass es da so eine menschliche Komponente gibt, in der ich mich als normalsterblicher Mensch auch ganz gut hineinversetzen kann.
00:14:23: Also auch mit den hellen und dunklen Seiten des eigenen Lebens.
00:14:27: Wie kann man auch zu einem guten Menschen werden?
00:14:30: Ist es auch okay, mal eine Schattenseite zu haben?
00:14:33: Und da ist Batman für mich jedenfalls ein ganz guter Anknüpfungspunkt, wo ich mich ganz gut mit ... mit dem ich ganz gut unterwegs sein kann.
00:14:40: Erbettmann ist schon ein cooler Charakter und wie du sagst, er hat viele Facetten.
00:14:44: Was ich an ihm besonders interessant finde, ist, du hast gesagt, er hat keine eigene Superpower außer, dass er Geld hat.
00:14:52: Aber vor allem hat er einen eisernen Willen auch.
00:14:56: Also, weil er ist ja trotzdem mega gut in Martial Arts, kann sämtliche Ganoven und ... Antihelden eigentlich in der Regel mit seinen Kampfkünsten ausschalten.
00:15:09: Und ist natürlich, hat er die richtigen Leute in seiner Firma, die ihm die ganzen Sachen designen.
00:15:17: Aber er hat ja auch immer die Idee, okay, was brauche ich eigentlich, um Verbrechen zu bekämpfen.
00:15:21: Und er hat, auch wenn er sehr im Grauen agiert, einen relativ strengen Moralkodex.
00:15:29: Also Batman tötet niemanden.
00:15:32: zumindest wenn er nicht irgendwie anders drum herumkommt.
00:15:36: Und das finde ich schon auch stark, dass er sagt, ich bekämpfe zwar das Böse mit Gewalt, aber er geht nicht darüber hinaus und sagt hier, ich töte die Leute, weil die böse sind, sondern er steckt sie in den Knast, schickt sie zur Polizei und hofft, Dass die irgendwann vielleicht wieder in die Gesellschaft integriert werden können, so würde ich es zumindest interpretieren.
00:16:03: Ja, also man hat ja schon bei diesen ganzen Batman-Filmen oder bei den Comics, dass die ja in das Seilum kommen und dann in diese Irrenanstalter unterwegs sind und dann brechen sie ständig aus und das kennt man ja alles.
00:16:14: Genau, und das was du sagst, das finde ich auch gut, also dass der quasi für Probleme, die er bekommt, auch nochmal Lösungen sucht, wie er damit umgehen kann, das finde ich auch einfach sehr beeindruckend.
00:16:25: Und eben halt auch, dass dass er auch zulässt, dass man auch scheitern kann.
00:16:29: Also viele von den Trinolenfilmen zum Beispiel zeigt ja das ziemlich deutlich, dass er auch an Sachen scheitert, dass es existenzielle Probleme gibt, mit denen er zu kämpfen hat.
00:16:39: Dass sich immer alles gut ausgeht, auch wenn es hinterher dann doch irgendwie ganz gut zu machen ist.
00:16:43: Aber der Weg dahin ziemlich holprig ist.
00:16:45: Und ich hab das Gefühl, das bildet so das Leben von Menschen sehr gut ab, die auch in so Konflikten unterwegs sind.
00:16:51: Und ja auch diesen Grundansatz, wie gehe ich mit ... dem bösen oder gerade mit bösen Menschen um, weil da ist ja gerade in Dark Knight Rises so das Ding mit dem HW Dent, der ja versucht so rechtlich dagegen vorzugehen und auch mit Batman nicht so ganz grün ist und den ordinären Weg gehen will und Batman dann eben hintenrum versucht, das auf seiner Art und Weise zu lösen.
00:17:23: Also auch da, wie versucht wird, das gleiche Problem auf unterschiedliche Art und Weise zu bekämpfen.
00:17:29: Also schon sehr vielschichtig einfach.
00:17:31: Genau, und die machen doch sehr stark auch diese Moralfrage aus.
00:17:34: Also was kann man quasi nutzen, um zu dem Ziel zu gelangen, auch wenn das Ziel gut ist, wie viel davon darf man nutzen, über wie viel, ich sage ein Fünfzeichen, leichen darf man gehen, bis man das Ziel erreicht.
00:17:47: Was ist da gerade noch ... Und das sind ja Fragen, die an vielen Stellen uns auch umtreiben.
00:17:54: Was in anderen superhelden Kategorien nicht so funktioniert.
00:17:57: Wenn ich zum Beispiel einen Iron Man denke, der in Anführungszeit das Pondor des Marvel-Universums zu Batman ist, das ist jetzt ein bisschen wild formuliert.
00:18:04: Also Pondor in dem Sinne, das der auch Geld hat als Superkraft.
00:18:08: Und sich da seinen Anzug macht und so.
00:18:11: Genau,
00:18:11: also ohne Iron Man zu nahe treten zu wollen.
00:18:15: Aber ... Genau.
00:18:17: Ich hab das Gefühl, in dem Marvel-Universum werden diese Fragestellungen an vielen Stellen gar nicht aufgemacht.
00:18:22: Es gibt schon eine Charakterentwicklung und auch Fragestellungen, was ist moralisch tragbar?
00:18:27: und es gibt auch eigene Konflikte in den Charakteren und das will ich Ihnen gar nicht absprechen.
00:18:30: Ich hab das Gefühl, dass bei Batman auch diese Frage von Handlungskonsequenzen noch mal sehr viel stärker im Vordergrund steht.
00:18:41: Also ich hab das Gefühl, das funktioniert bei den Marvel-Fragen nicht.
00:18:43: Also wenn dann ganze Städte zerstört werden, weil dann irgendwelche Invasionen kommen und dann gibt's hinterher überhaupt keine Aufklärung, wer wird da zur Rechenschaft gezogen?
00:18:50: Diese Fragen stellen sich jedenfalls bei den Marvel-Filmen, die ich gesehen hab, meistens nicht.
00:18:56: Ja, würde ich ähnlich sehen.
00:18:58: Ich muss nur an den ersten Iron Man denken, weil net da ... Tritt Tony Stark, der ja der Iron Man ist, erst mal so als dieser Geschäftsmann auf, dem es eigentlich egal ist, wem die Waffen verkauft werden, die produziert, die er in seiner Firma produziert.
00:19:15: Und dann gibt's aber diesen Wandel, als er ja gekidnappt wird, dass er dann schon auch einen Gewissen kriegt, weil er merkt, oh shit, auch die Bösen nutzen meine Waffen und die werden dann eben nicht für ein Anführungszeichen das Gute benutzt.
00:19:30: Aber ansonsten würde ich Ja, du hast recht.
00:19:34: Marvel ist eher das vielgut-Universum.
00:19:38: Und in Gotham, ja, gerade bei Batman, muss ich auch für Dark Knight Rises denken, mit den zwei Schiffen, wo dann Joker die Wahl lässt, dem jeweils anderen Schiff, wer in die Luft gespringt werden soll.
00:19:53: Und auf dem einen Schiff sind ja die Gefangenen, also die Verbrecher.
00:19:58: und auf dem anderen Schiff sind ganz normale Leute.
00:20:01: und dann ist die Frage, okay, lassen wir uns gegenseitig am Leben, sterben wir alle oder wie machen wir es?
00:20:09: Und was dafür wirklich krasse Fragen einfach gestellt werden?
00:20:12: Und die hat man so im Marvel Cinematic Universe eher weniger, also zumindest im Cinematic Universe.
00:20:19: Mit den Comics kenne ich mich leider nicht so sehr aus.
00:20:22: Ja, also wahrscheinlich werden jetzt ... Marvel-Experten hier drunter kommentieren, dass das ja alles nicht so ist.
00:20:28: Das ist auch zu Recht, ne?
00:20:29: Das ist auch eine Geschmackssache.
00:20:30: Das ist ja auch das, was ich jetzt subjektiv dazu und dazu sagen hab.
00:20:33: Aber mein Empfinden dazu ist, dass das Marvel-Filme häufiger ... gut mit Popcorn funktionieren, sag ich mal.
00:20:41: Und DC-Filme, vor allem Batman-Filme.
00:20:44: Bei DC gibt's ja auch wieder, also mit Superman, das ist ein ganz anderes Kapitel, ne?
00:20:49: Gibt's auch noch mal Fragen, die ich mir jetzt nicht ... Wo ich jetzt nicht als vielgut Filme in den Kino gehen würde, wo ich dann der sagt, okay, das war jetzt nett.
00:20:57: Meistens hab ich bei Batman hinterher auch noch Fragen, die mich selbst betreuen.
00:21:00: Wo ich denke, was macht das mit mir?
00:21:03: Das hab ich bei Marvel meistens nicht.
00:21:05: Zum Thema vielgut und ... das Marvel eher ... ja.
00:21:10: und freundlicher ist.
00:21:12: Ich hab einen Superhelden, wo ich sagen würde, der ist dann doch ein bisschen düsterer auch.
00:21:18: Und zwar mein ich der, der will, der eben aus dem Marvel Cinematic Universe kommt.
00:21:24: Der hat jetzt auch nicht nur einen Film, sondern auch eine Serie, die er läuft.
00:21:28: Ich weiß nicht, ob du die gesehen hast.
00:21:30: Also ich kenn den Film vor einigen Jahren die Serie, hab ich das noch nicht gesehen.
00:21:34: Ja.
00:21:35: Genau.
00:21:35: Ich kenn auch nur den Film.
00:21:37: Die Serie soll auch ganz solide sein.
00:21:39: Und was ich an der, der will so faszinierend finde, ist, der hat Pessi auch keine Superkraft, sondern der ist eigentlich mit einem riesen Handicap auf die Welt gekommen.
00:21:50: Nämlich ist er blind.
00:21:52: Und dieses Handicap hatte aber durch ganz viel Training jetzt nicht nur Marshall Art, sondern einfach durch Training mit seinem Gehör.
00:22:02: in seine stärkste Waffe und in letztlich seine Superkraft auch verwandelt, indem er nämlich seinen Gehör so sehr trainiert hat, dass er Leute orten kann und im Prinzip sich ganz normal durch die Welt bewegt, obwohl er blind ist.
00:22:16: Und was bei ihm auch cool ist, in seiner normalen Identität ist er Rechtsanwalt.
00:22:23: Das heißt, er setzt sich dort auch in der Regel für das Gute ein.
00:22:27: Und nachts ist er dann eher so dieser Vigilanti.
00:22:30: So wie Dark Windak und hüpft durch die Gegend und verprügelt die Bösewichte.
00:22:37: Ist ja auch mit diesem verbesserten Gehörs das ja auch eine Fledermaus-Eigenschaft, ne?
00:22:42: Also ist der Devil eigentlich auch Batman.
00:22:45: Das hast du jetzt gesagt, ich wollte nur ... Da schließt sich der Kreis.
00:22:50: Ja, ich glaub, also der Devil ist ja ... Rechtsanwalt, das heißt, er hat bestimmt auch viel Geld.
00:22:56: Also.
00:22:57: Und der Devil hat ja auch so Hörnchen.
00:23:00: Sieht ein bisschen aus wie Fledermaus-Oren vom Batman.
00:23:03: Also ... Jetzt bräuchten wir das Meme und dann so, der ist eben ... Wenn meine Eltern sagen, wir haben Batman zu Hause.
00:23:15: Batman wird zu Hause haben.
00:23:18: Hört sich ja ganz witzig.
00:23:19: finde, so eine Zwischenposition ist ja dann irgendwie schon auch Spider-Man noch mal.
00:23:24: Der ja von den Comics her klassisches Marvel-Universum ist.
00:23:28: Der aber ja aufgrund der ... Ich glaube, der finanziellen Knappheit der Marvel Studios ja an Sony verkauft worden ist, also die Rechte.
00:23:38: Und dann mit den ersten Spider-Man-Filmen ja auch noch mal, also mit diesen klassischen Dreien, klassischen Anführungsteichen, Dreien.
00:23:47: Spider-Man-Filmen ja auch noch mal ein ganz neuer Standard irgendwie auch gesetzt worden ist und der auch noch mal ganz anders tickt eigentlich.
00:23:52: oder die drei Filme, die noch mal auch ein bisschen anders ticken als die Marvel-Universum.
00:23:56: Filme vor allem in diesem Cinematic Universe, weil ja doch schon irgendwie auch ein... Auch ein Alleinkämpfer-Typ ist, der aber schon irgendwie auch, irgendwie, also im Unterschied zu den vielen anderen Superhelden ja auch nett geblieben ist.
00:24:10: So ist ja immer noch der Junge von nebenan, der vor allem gute Dinge tun will, der will den Menschen helfen.
00:24:16: Das funktioniert natürlich auch alles nicht immer so richtig.
00:24:20: Und das ist, finde ich nochmal, auch eine ganz eigene Kategorie von Superheld.
00:24:24: die jetzt zwischen diesen Ich Bin Tor und kommen als Gott auf die Welt und rettet die Menschheit.
00:24:29: Also jetzt ist jetzt ein bisschen übertrieben gesagt oder dieses düstere Ich Bin Batman ist natürlich der Spider-Man aus dem Sony-Kontext, glaube ich, auch noch mal eine andere Form von Superheld.
00:24:41: Ja, und er ist ein Familienmensch.
00:24:43: Also er macht mega viel für seine Familie, für seine Freunde.
00:24:47: Und wenn ich jetzt an die Gruppendynamik denke, jetzt nicht nur in den Filmen, sondern auch in dem, was ich von den Comics kenne.
00:24:58: Er ist ja immer auch so ein bisschen der Comic Relief in den Gruppendynamiken, in denen er dann unterwegs ist und auch, wenn er dann gegen die Bösewichte kämpft, er behält sich, in der Regel seine gute Laune bei macht Scherze und ist da einfach relativ budenständig, würde ich sagen.
00:25:18: Also im Gegensatz zu jetzt einem Bruce Wayne.
00:25:23: der mit seinem Geld auch im echten Leben voll um sich haut.
00:25:28: Und dann als Batman ja auch ordentlich auf dem Putz ist Spider-Man trotz seiner enormen Superkraft schon ziemlich auf dem Boden geblieben.
00:25:37: Ja, gut, das macht vielleicht wahrscheinlich auch das
00:25:38: Alter.
00:25:38: Und er ist ja da noch etwas jünger.
00:25:40: Er ist ja auch
00:25:40: noch ein junger Superhelden.
00:25:42: Ja, das haben wir auch nicht vergessen.
00:25:43: Also, die meisten anderen Superhelden sind ja auch eher ältere Typen, sag ich mal.
00:25:47: Also, was ist die meisten?
00:25:48: Also, ich kenne jetzt auch nicht alle, ne?
00:25:49: Nicht?
00:25:49: Aber so von den klassischen ... Das macht ihn irgendwie auch sympathisch, ne?
00:25:53: Das ist ja damals irgendwie noch dieses Studentending, wie die unterwegs sind.
00:25:58: Und da hat er natürlich noch mal ganz andere Moralvorstellungen als jetzt ein alteingesessener Milliardärenkopf im City.
00:26:04: Und hat auch noch diesen Drang, die Welt irgendwie noch mal auch eine nette Weise zu verbessern.
00:26:09: Er ist auch sehr naiv, noch eben, ich würde auch sagen, durch sein Alter.
00:26:14: Also er ist manchmal auch zu gutgläubig.
00:26:17: Das ist sowohl in der alten Spider-Man.
00:26:20: Also in der ersten Spider-Man Trilogie, aber auch in der Neuren, finde ich, merkt man das schon stark.
00:26:27: Dass er da naiver unterwegs ist, als jetzt so manch anderer super hält, eben auch aufgrund seines Alters.
00:26:35: Und dass das von den Bösewichten manchmal ausgenutzt wird.
00:26:38: Das war ja gerade bei Mysterio, ne?
00:26:41: Weiß nicht, ob du den Film gesehen hast, wo Mysterio ... ihn letztlich getrickt hat, dieses Verteidigungssystem ihm zu übergeben.
00:26:52: Und er dann, dass ihm übergeben hat und damit fast, ja, Mysterio die Weltherrschaft übergeben hätte.
00:27:01: Und er dann da wieder rauskommen musste, weil der komplett unterschätzt hat, was manche Menschen für Macht eigentlich in der Lage sind zu tun.
00:27:11: Soll er denn mit Illusionen gearbeitet hat, oder?
00:27:13: In Venedig, kann das sein?
00:27:14: in Venedig?
00:27:16: Genau, irgendwie so.
00:27:16: Genau, mit den Drohnen, ja.
00:27:20: Also, fand ich auch einen interessanten Ansatz, weil auch da wieder eine Mysterio hatte keine Superkraft an sich, sondern Drohnen.
00:27:29: Ähm, ich kann mich noch erinnern.
00:27:31: Damals auf dem Gameboy hab ich Spider-Man gespielt, und da gab's auch den Mysterio, und da hat er mit so Gasen und so was gearbeitet.
00:27:38: Also so ein bisschen wie Scarecrow.
00:27:40: Und da hat halt durch entweder Gas oder ... seine Psychic Abilities, Illusionen erzeugt.
00:27:48: Von daher fand ich das interessant, das dann mal mit diesem Dronen zu versuchen, wobei ich Plothol mäßig nicht so ganz checken kann, wie das dann mit dem Schaden und so was funktionieren soll.
00:28:00: Aber gut, Plotholz.
00:28:02: Da müssen wir uns jetzt keine Gedanken.
00:28:05: Wir sind ja nicht bei Sinemastis.
00:28:07: Das könnte sonst ausufern hier, ne?
00:28:09: Ja.
00:28:11: Was ja auch ganz spannend find, ist das ja viele Superhelden, die man irgendwie so hat.
00:28:16: Kann man auch sagen, dass sie zum Beispiel auch für, dass man sagt, irgendwie auch auch gesellschaftliche Fragen reagieren.
00:28:23: Das kann man natürlich auch nochmal sagen.
00:28:25: Also viele von, also jetzt zum Beispiel der Spider-Man ist ja auch so eine Coming-of-Age-Geschichte.
00:28:28: Also wie wird man erwachsen?
00:28:30: Ist natürlich dann auch eine gute Sache auch für... ... für jemand, der auch in dieser Lebensphase unterwegs ist.
00:28:36: Bei Batman haben wir vorhin schon gesagt, dass der sich auch mit Moralfragen beschäftigt, wie kann ich gut von böse unterscheiden?
00:28:42: Was ist irgendwie ... Welchen Weg darf ich gehen und zu meinem Ziel zu gelangen?
00:28:48: Der Devil macht irgendwie auch die Kategorie auf, okay, wie kann ich auch mit Einschränkungen beim Leben unterwegs sein, wie kann ich das Beste daraus machen?
00:28:53: Und damit auch noch für die ... Oder wie kann ich damit auch für die Gesellschaft irgendwie unterwegs sein?
00:28:59: Oder wie kann ich das zu nah?
00:29:02: Zum Vorteil nutzen?
00:29:03: also wie kann ich quasi das etwas was was mich einschränkt quasi umwandeln?
00:29:09: so kann man das so sagen.
00:29:10: Genau so frage stellen.
00:29:11: oder bei professor x dem ja vorhin schon leicht eingeteasert haben da gibt es ja bei x mehr auch um die frage kann.
00:29:18: können die Menschen mit den Mutanten zusammenarbeiten.
00:29:21: Gibt's eine gute Symbiose?
00:29:22: Das ist eine Fragestellung, die gesellschaftlich auch steht.
00:29:27: Wie können wir mit anderen Menschen zusammenleben?
00:29:30: Das heißt, diese Superhelden-Fragen, also nur ein paar Ausschnitte, greifen ja auch Fragen, auf die uns gesellschaftlich bewegen oder persönlich.
00:29:39: Das sind ja alles Personen, von denen wir sagen können, oder kann man sich reinversetzen.
00:29:44: Die gehen einen ähnlichen Weg wie wir.
00:29:48: Und das ist irgendwie höchst beeindruckend.
00:29:50: Und das schließt so ein bisschen auch an mit diesen Vorbildern, die wir am Anfang gesagt haben.
00:29:54: Wer hat uns auf unserem Lebensweg bis heute hier irgendwie hinbegleitet in unserer Kindheit, in unserer Jugend?
00:30:00: Und die Frage ist natürlich, okay, was hat das jetzt alles auch noch mit, da wir ja auch noch ein bisschen Christendurm und Kirche beleuchten wollen?
00:30:07: Genau, jetzt müssen wir noch die Kirche mit rein.
00:30:09: Ja,
00:30:09: genau.
00:30:10: Also, als ob das unsere Dienstauftrag wäre, nicht?
00:30:12: Was hat
00:30:12: das jetzt eigentlich mit Kirche zu tun?
00:30:14: Nein, wir haben ja gesagt,
00:30:15: das
00:30:15: zu machen.
00:30:17: Gibt es das auch bei Heiligen?
00:30:19: Da stellst du dich auf die Frage.
00:30:20: Wir haben unsere Vorbilder ein bisschen definiert.
00:30:22: Wir haben ein bisschen geguckt, was in Superhelden.
00:30:25: Was, Lukas, würdest du sagen, sind eigentlich Heilige?
00:30:28: Ja, Heilige sind eigentlich Vorbilder.
00:30:31: Punkt.
00:30:32: Also, sind Vorbilder für die Kirche, in der Kirche, sind Menschen, die vorbildlich gelebt haben, die aber auch, und das ist auch das Schöne an Heiligen, ihres Struggles hatten, also ... Ich muss immer an den heiligen Augustinos denken, der im Prinzip alle Lebensformen und auch alle Lebensphasen so ein bisschen durchgemacht hat und da auch im Prinzip eine Autobiografie drüber geschrieben hat und dass man das so mitverfolgen kann und da auch merken kann, okay, als Mensch bin ich nicht perfekt, aber da habe ich dann diese Andockpunkte bei den heiligen ihm.
00:31:15: Und das Schöne ist eben auch, die Heiligen, das sind ja Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, kann man sagen, für bestimmte Themen oder auch Sachen, wo man sich besonders angewenden kann.
00:31:33: Also zum Beispiel mein Lieblingsheiliger beispielsweise ist der Heilige Christophoros.
00:31:40: Das ist der Heilige für alle, die unterwegs sind.
00:31:43: Also für alle, die auf Reisen sind oder die jetzt Sommer ist auch immer eine Pilgerzeit, zum Beispiel hier auf dem Jakobsweg.
00:31:51: Und der heilige Christophoros für den, also an den kann man sich wenden, wenn man auf dem Weg ist.
00:31:58: Das mache ich zum Beispiel manchmal ganz gerne, wenn ich Auto fahre.
00:32:01: In meinem alten Auto hatte ich so eine Christophoros-Medaille und die habe ich dann immer so mit dem Finger angetatscht und habe gesagt, heilige Christophoros, ich bitte auf deine.
00:32:12: Für Sprache, für jetzt diese Autofahrt, dass ich gut und sicher ankomme.
00:32:17: Und das ist dieses schöne Moment bei den Heiligen, dass man eben einen menschlichen Ansprechpartner hat.
00:32:25: Das ist, das würde ich sagen, was die so besonders ausmacht.
00:32:31: Im Gegensatz zu, wenn ich jetzt normal zu Gott sprechen würde, wo ich ja natürlich auch Jesus als eine Personen in Menschen gestaltet hat, aber die vielleicht dann doch manchmal weiter weg ist von mir.
00:32:43: Und wenn ich dann Menschen hab, die wir als Heilige anerkennen, ist das dann doch auch greifbarer, würde ich sagen.
00:32:53: Man könnte auch sagen, Support quasi.
00:32:55: Ja, man könnte ja
00:32:57: ... Genau.
00:32:57: Die mit einem unterwegs sind, das Gebet begleiten, so was.
00:33:02: Für mich ist ein ganz großer Aspekt, was du gesagt hast.
00:33:05: dass man ein Beispiel hat, also ein Vorbild.
00:33:07: Und es beruhigt mich an vielen Stellen sehr, du hast ja den Augustinus zum Beispiel angesprochen, der hat ja in seiner Jugend quasi alles gemacht, was man als Heiliger nicht machen sollte, sag ich mal.
00:33:16: Und der hat es dann ja trotzdem in den Heiligen Stand geschafft, hat da auch eine Autobiografie drüber geschrieben.
00:33:21: Und es zeigt einfach auch, dass ... Ich mit dem, wo ich nicht perfekt bin, also wir sind ja alle irgendwie fehlerhaft als Menschen, dass wir trotzdem irgendwie Vorbilder haben, wo wir merken, ey, es geht doch einen guten Weg.
00:33:32: Man kann auch mal scheitern, man kann unterwegs sein und hat natürlich ganz unterschiedliche Charaktere in den Heiligen, die in unterschiedlichen Weisen gute Sachen gemacht haben, die mit Gott unterwegs waren, die durch Höhen und Tiefen mit Gott gegangen sind.
00:33:45: Und wo man auch merkt, okay, ich kann dann auch mal ein Fehltritt leisten, ohne dass das gleich problematisch ist.
00:33:51: Und ich hab immer jemanden, der mir sagen kann, eh so und so kann man das auch machen.
00:33:55: Das ist irgendwie ganz schön.
00:33:57: Ja,
00:33:59: ich würd sagen, die sind auch so ein Stück weit Leuchttürme.
00:34:03: Und da mach ich jetzt auch den Sprung hin zu Kirchtürmen.
00:34:06: Denn ... In der Regel sind ja unsere Pfarreien oder auch Kirchen, die wir haben, mit Heiligen Namen ausgezeichnet.
00:34:18: Also es gibt natürlich auch noch andere Namen, aber meistens hat man ja irgendein Heiligen oder eine Heilige.
00:34:23: Und das ist zum Beispiel bei meiner Pfarrei, wo ich gerade arbeite, die Heilige Elisabeth von Thüringen.
00:34:29: Und die ist auch ein bisschen besonders, weil die zum einen Frau ist, aber weil die in der Zeit gelebt hat, wo es eben gerade für Frauen auch ein bisschen schwieriger war und die hat es im Leben auch nicht so einfach gehabt.
00:34:44: Und der sind ein paar Wunder widerfahren, die relativ bekannt sind.
00:34:49: Beispielsweise das Brotwunder.
00:34:51: Also die hat sich um die Ärmsten gekümmert, hat den Brot vorbeigebracht und hatte den immer in einem Korb.
00:34:58: Und dann kam aber ihr Ehemann und hat ihr das verboten.
00:35:04: Und sie hat es aber trotzdem weiter gemacht.
00:35:06: Und als ihr jemanden sie dann noch frisch hat, hat er gesagt, hier zeig mal, was in deinem Korb ist.
00:35:11: Und sie hat gesagt, nee, nee, da ist nichts.
00:35:14: Und in dem Moment, wo er dann das Tuch vom Korb herabgeholt hat, hat man dann gesehen, es waren Rosen und kein Brot.
00:35:24: Und das ist dieses Rosenwunder, wo es auch Lieder und ganz viele Bilder zu gibt.
00:35:30: Und genau, die hatte ... Dieses Wunder und ist einfach vom Glauben her da sehr stark auch geprägt in die Richtung.
00:35:40: Eine sehr inspirierende Frau einfach, die sich um die Ärmsten der Gesellschaft gekümmert hat.
00:35:46: Und auch, ja, da nicht davor zurückgeschreckt ist, wenn mal jemand anderes gesagt hat, hier, nee, darfst du nicht.
00:35:54: Wo man auch merkt, dass Gott auf der Seite von denen steht, die Gutes tun.
00:35:57: Das auch.
00:35:58: Also, mit dem Wunder ja quasi sie auch in Schutz genommen hat, sonst wäre ja sonst was passiert.
00:36:03: Ich finde zum Beispiel ganz spannend den Heiligen Georg, also im Pfadfinder-Kontext, der ist ja der Schutzpatron der DPSG.
00:36:11: Und da gibt es immer ganz schöne Bilder, als ob es den jemals gegeben hat, ist ja bei vielen Heiligen auch Illusionen, also weiß man nicht so genau, also es gilt ja für den Christopherus ähnlich.
00:36:21: Aber die Botschaft ist ganz gut, der Heilige Georg, den kennt man sicherlich, dass der, der vom Pferd den Drachen mit der Lanze ersticht.
00:36:27: Und der ist bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern vor allem dafür bekannt, quasi Trachen zu töten.
00:36:33: Und Trachen sind gemeint die Trachen, die man mit sich rumträgt.
00:36:36: Also sowohl schlechte Sachen, die einem passieren, schlechte Sachen, die in der Gesellschaft passieren, gegen die man sich, die man sich auflehnt, dass man quasi diese Trachen bekämpft, die einem nicht gut tun oder die der Welt nicht gut tun.
00:36:49: Und das nimmt sich quasi, nehmen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder quasi als Vorbild selbst aufzutreten und quasi die Welt ein bisschen besser zu machen.
00:36:56: als man sie vorgefunden hat.
00:36:58: Und das ist quasi auch so was, wie du sagst, dass man als kirchturmenden Patronen hat, haben natürlich auch Verbände bei uns in der Jugend Patronen, Patronen und eben die Pfadfinderinnen und Pfadfinder den Heiligen Jörg.
00:37:11: Und ein Aspekt eben zu sagen, aufzustehen, getrachen unserer Zeit gegen Dämonen, gegen alles, was irgendwie schlecht, schlecht ist.
00:37:19: Und ...
00:37:20: ja.
00:37:21: gegen alles, was ungerecht ist.
00:37:22: Genau, was ungerecht ist, was Menschen verachten, ist, wo man sagt, das ist eigentlich nicht gut, was passiert.
00:37:29: Und das ist, finde ich, ein ganz großes Zeichen, dass man sich auch so einen starken Heiligen nimmt, als Vorbild, als Symbol auch, dass man sagt, mit dem können wir irgendwie ein bisschen relate'n.
00:37:41: Und der steht auch quasi ... als Symbol für das Handeln, was wir gerne machen würden.
00:37:48: So können auch heilige Vorbilder sein für das Handeln von uns Menschen in der Welt.
00:37:53: Alle, die getauft sind, haben einen Taufheiligen, einen Taufpatron, einen Namenspatron, der mit einem unterwegs ist.
00:38:00: Bei mir ist das der heilige Sebastian, der ja für seinen Glaubensbekenntnis quasi vom Kaiser, damals vom römischen Kaiser im dritten Jahrhundert erschossen worden ist.
00:38:11: Er hat es überlebt.
00:38:13: Er hat gesagt, ich bin Christ, dann wurde er von Bogenschützen erschossen.
00:38:16: Er wurde wieder gesund gepflegt und ist vor ihn aufgetreten.
00:38:20: Ich bin immer noch Christ, dann wurde er erschlagen.
00:38:24: Das ist hoffentlich was, was mir nicht passiert.
00:38:26: Aber was zeigt, wie stark Glaube sein kann.
00:38:30: Dass man für den Glauben einsteht, dass Gott auf deiner Seite steht, dass man für das einsteht, an was man glaubt, ab welche Werte man vertritt, dass man da auch ... Fürsprecher und Fürsprecherinnen hat die mit einem auf dem Weg hin und sagen, hey, du hast einen guten Weg gemacht, du bist mit Gott unterwegs, du bist mit deinen Werten auf dem richtigen Weg.
00:38:47: Du setzt dich ein für gute Sache, lass dich nicht abbringen.
00:38:50: Auch wenn es schief geht, gibt es da jemanden, der noch hinten dran steht und an deiner Seite ist.
00:38:54: Und das ist, glaube ich, auch sehr gut für alles, was wir an guten Entwicklungen haben.
00:38:59: Dass man auch weiß, okay, da gibt es noch irgendwie jemanden, der mit hinten dran steht.
00:39:02: Das ist ja dieses Schöne, um nochmal das Bild mit diesem Leuchtturm aufzugreifen.
00:39:08: kann alles Mögliche sein.
00:39:09: Das können Menschen aus dem eigenen Umfeld sein, das können Heilige sein, aber es können auch die anfangs erwähnten Vorbilder und Superhelden sein, die einem gerade auch in schlechten Zeiten dann eine Richtung vorgeben, wenn man vielleicht auch mal nicht von jetzt auf gleich weiter weiß, wenn alles Scheiße läuft.
00:39:30: Und genau da haben Vorbilder auch so ihren Sinn eigentlich, würde ich sagen.
00:39:36: dass die einem helfen, wenn es schwierig ist, eine Richtung zu finden, um dann wieder hoffentlich auf dem rechten Fahrt auch zu bleiben und Entscheidungen zu treffen, die einem gut tun.
00:39:49: Weil man sucht sich ja auch seine Vorbilder aus.
00:39:52: Also die kommen ja nicht von jetzt auf gleich, sondern die suche ich mir aus, weil die zu meinen Werten passen beispielsweise.
00:40:00: Und genauso ist es auch bei Heiligen.
00:40:02: Ich weiß gar nicht, wie viele Heilige wir in der Kirche haben, genau.
00:40:05: Über tausend auf jeden Fall.
00:40:08: Luke.
00:40:09: Genau, mehr als genug.
00:40:11: Und auch da ist das Schöne.
00:40:13: Ich muss nicht all der Ihren Namen kennen.
00:40:15: Dafür gibt es andere Leute, die das können.
00:40:18: Aber ich kann mir ein paar rauspicken, die mir besonders einfach von ihrer Art und Weise zu dem, wofür sie stehen, wie jetzt zum Beispiel beim heiligen Georg oder auch beim heiligen Christophorus oder der Elisabeth, die einfach zu mir passen.
00:40:33: Und dann, den ich mich gerne orientieren würde.
00:40:35: Und was natürlich auch so ist, je nachdem, welcher Lebensphase man ist, ändert sich das vielleicht auch.
00:40:40: Das gilt sowohl für Heilige als auch für Superhelden.
00:40:42: Wie wenn man quasi in der Phase von Spider-Man unterwegs ist, ist man da vielleicht eher noch mal angedockt als bei einem anderen.
00:40:49: Superhelden.
00:40:49: genauso wie wenn man gerade mit irgendwelchen Drachen kämpft, weil man sagt, ey, das geht so nicht, das belastet mich, das geht so nicht, ich muss da aufstehen, muss mich einbringen in den Diskurs, was weiß ich, dann ist natürlich gerade der Georg irgendwie passender, wenn man jetzt sagt, ich will aber gerne eher für die, gerade eher diakonisch unterwegs, also will mich für sozial einsetzen, für Benachteiligte, dann steht einem vielleicht die Elisabeth gerade näher.
00:41:12: Also je nach unterschiedlichem Lebens ... wo ich mich grad im Leben befinde, können sich das auch wechseln.
00:41:18: Man ist ja auch nicht festgelegt auf einen Heiligen für sein ganzes Leben.
00:41:21: Außer der Namenspatron, der bleibt.
00:41:23: Der bleibt, ja.
00:41:24: Aber auch da, woran man sich orientieren möchte, kann man ja zum Glück selbst festlegen.
00:41:30: Ja, Lukas, dann vielen Dank.
00:41:32: Das war eine wunderbare Austausche bei Heiligen, Vorbilder und Superhelden.
00:41:38: Ich hoffe, es hat ... Hast
00:41:39: du länger?
00:41:39: Ja,
00:41:40: muss ja auch sein.
00:41:41: Das ist ja quasi drei Kategorien von Themen.
00:41:45: drei Themen, in denen man jeweils noch mal mehr reindechen könnte.
00:41:48: Aber ich denke, dass das ganz gut war.
00:41:51: Und dann sehen wir uns bei der nächsten Folge, z.B.
00:41:54: hören
00:42:01: wir uns.
Neuer Kommentar